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Superstar Taylor Swift (24) hat sich von der Country-Welt abgewandt und mit ihrem neuen Album "1989" voll auf Pop gesetzt. Der Longplayer ist eingeschlagen wie eine Bombe und bricht derzeit sämtliche Rekorde. Grund genug für das Moderatoren-Duo der "CMAs 2014", so richtig auf den Putz zu hauen. Die Countrysänger Brad Paisley (42) und Carrie Underwood (31) waren zum siebten Mal hintereinander als Gastgeber der Award-Gala in Nashville am Start. Insofern mag ihr Gag-Feuerwerk in der Anfangsrede, das zum großen Teil auf Taylor Swift zielte, auch als Privileg alteingesessener Hausherren zu werten sein.

Zunächst war es ein Song der beiden, in dem Taylor Swift thematisiert wurde. Das Stück stellte die Frage, wie die Country-Welt wohl damit klarkommen kann, dass die Künstlerin sich mit "1989" nun ganz dem Pop verschrieben hat. Höhepunkt der Auswirkungen der neuen musikalischen Ausrichtung: Sie sei auch der Grund gewesen für die Niederlage der Demokratischen Partei bei den jüngsten Kongresswahlen. Weitere Kostproben aus dem textlichen Fundus, der sich die Abkehr der Sängerin zur Brust nahm und mit ihren Songtiteln spielte: "Wer wird in ihre Fußstapfen treten können? Wer hat diese Größe? Wer wird poppig und countrymäßig zugleich sein und einen Song namens 'Tim McGraw' singen? Die Countryszene muss sie einfach abschütteln."

Neben dem Thema der fehlenden Lady wurden an diesem Abend tatsächlich auch Awards verteilt. Miranda Lambert (30) gewann in den Kategorien "Best Album" und "Best Single". Weitere Gewinner des Abends waren Kacey Musgraves (26) und die Band "Florida Georgia Line", die bislang keiner auf dem Tableau gehabt hatte. Doch auch wenn "1989" – wenig überraschend – keinen Preis gewann: Taylor Swift war in der "Bridgestone Arena" von Tennessee auf gewisse Art ganz besonders präsent.