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Eigentlich war der Freund von "The Dark Knight"-Star Heath Ledger (†28) letzte Woche in Venedig, um seinen neuen Film "Everest" vorzustellen. Doch die erstmalige Rückkehr seit zehn Jahren machte Jake Gyllenhaal (34) vor allem nachdenklich und traurig. 2005 war er wegen "Brokeback Mountain" an der Côte d'Azur gewesen. Sein Filmpartner damals: Heath Ledger, der 2008 an einer Überdosis Medikamenten sterben sollte. "Moviepilot" zitiert ein Interview mit dem Hollywoodstar, in dem Gyllenhaal  wissen lässt: "Ich vermisse ihn so sehr. Heath nicht mehr in meiner Nähe zu haben, ist so traurig. Ich vermisse seinen Ausdruck und die Gespräche, die wir über all die Zeit hatten."

Der Tod von "The Dark Knight"-Joker Heath Ledger habe das gesamte Festival in ein anderes Licht getaucht: "Ich spüre diese Melancholie und diese tiefe Trauer, wenn ich hierher zurückkehre." Zumindest wisse er seit dem Drama um seinen Freund, wie wertvoll das Leben sei. "Dass du weißt, wie fragil das Leben ist, lässt dich dankbar sein für bedeutungsvolle Dinge. Und du hörst auf, Zeit zu verschwenden auf Sachen, die trivial oder künstlich sind." Inzwischen wolle Jake Gyllenhaal im Leben präsenter sein und so viel geben, wie er nur könne.

Jake Gyllenhaal ist längst auch der Patenonkel der dreijährigen Tochter von Heath Ledger. "Ich will meine Beziehungen mit anderen Menschen so real und ernst wie möglich gestalten", so der Star weiter. "Weil das sind die Momente, die dein Leben und deine Existenz ausmachen." Der "The Dark Knight"-Darsteller mag nicht mehr unter den Lebenden weilen – er hat tiefe Spuren hinterlassen.