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Mit Staffel 1 von " The Strain " hat Guillermo del Toro (50) seine Vorliebe für blutrünstige Monster voll ausgelebt. Schon als Kind habe er sich für Biologie begeistert. "Eines der ersten Dinge, die ich als Kind gelesen habe, war eine medizinische Enzyklopädie und dann wollte ich Meeresbiologe werden und war besessen von Diagrammen und davon, wie Tiere funktionieren", zitiert "TV fanatic" den Filmemacher.

Von Obduktionen, wie sie in Staffel 1 von "The Strain" vorgenommen werden, konnte Guillermo del Toro als Kind nur träumen. "Ich war besessen von dem Gedanken, wie Godzilla Feuer spuckt. Hat er eine Gaskammer-Luftröhre? Ich habe über Methan nachgedacht, den Umstand, dass du als Mensch Methan produzierst. Produziert er eine andere Art von Gas und landet das in dem Speicher in seinem Hals?", fragte sich der "The Strain"-Schöpfer. "Ich versuchte mir die Biologie der Monster zu erklären und bei den Vampiren dachte ich mir: 'Okay, warum durchstoßen wir ihre Herzen?' Und ich dachte: 'Naja, vielleicht wächst ihnen neben dem Herz ein zweites Parasiten-Herz.!'"

Auch die Frage, ob Vampire atmen müssten, habe ihn beschäftigt. Das Ergebnis der Überlegung ist in Staffel 1 von "The Strain" zu sehen. "Sie müssten nicht atmen. Warum? Insekten haben weißes Blut, weil sie keine roten Zellen haben, vielleicht brauchten die Vampire die roten Zellen nicht mehr, weil die von denen sie sich ernähren die roten Zellen haben und vielleicht wird ihr Blut weiß und sie brauchen keinen Sauerstoff, weil sie keine roten Zellen mehr produzieren."

Weil sie nicht atmen müssten, würden die Lungen der Vampire absterben. "Sie bräuchten viel zu essen, weil ihr Stoffwechsel sehr schnell ist." Dadurch wären die Blutsauger wiederum sehr warm. Eine weitere Erkenntnis, die Guillermo del Toro in seinem Werk umgesetzt hat. Im Gegensatz zu anderen Vampiren sind die Monster in Staffel 1 von "The Strain" geradezu heiß. "Wenn sie super schnell sind, würde ihr Haar ausfallen, weil zu viel Hitze im Körper ist und so weiter, und so weiter." Als Kind sei der Star-Autor sehr abwesend gewesen, weil er ständig nur über Monster nachgedacht hätte. Das Ergebnis gibt es am Mittwochabend um 22:05 Uhr auf ProSieben zu sehen.