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Am 29. Juli feiert Staffel 1 von "The Strain" Premiere auf ProSieben. "Pan's Labyrinth"-Schöpfer Guillermo del Torro (50) hat nicht nur die Romanvorlage verfasst, sondern auch an den Drehbüchern zur Serie mitgearbeitet und Regie geführt. Auf sein Werk ist er zurecht stolz. Dem gebürtigen Mexikaner gefallen vor allem die Bösewichte. "Ich liebe die biologische Seite der Vampire", erklärte er im interview "IGN". Zusammen mit dem Special-Effect-Team der "Mr. X Inc." seien für Staffel 1 von "The Strain" großartige Monster entstanden, vor allem "Der Meister" sei gelungen. "Er bewegt sich wirklich wunderschön. Es ist schnell und furchterregend. Und übernatürlich. Viele der Make-up-Projekte waren sehr ehrgeizig für ein Fernsehprojekt aber wir haben es geschafft."

Seine Lieblingscharaktere in der Serie entsprächen genau denen, die ihm auch schon in seinem Buch am besten gefielen. "Gewissermaßen die bösen Jungs aus der Gruppe. Setrakian, Fet und Gus. Es macht viel mehr Spaß ihnen zuzusehen und für sie zu schreiben, als bei den geradlinigeren Figuren", findet Guillermo del Toro. "Ich liebe auch Eichhorst, er ist einer der Bösewichte. Als untoter Nazi-Vampir ist er eine Figur, die sehr gut gespielt wird, wisst ihr?" Generell sei es nicht nur in Staffel 1 von "The Strain" spannender den Monstern und Bösewichten zuzusehen. "Es macht immer mehr Spaß Han Solo zuzusehen als Luke Skywalker. Fet und Setrakian bekommen all die üble Action."

Im selben Interview kam Guillermo del Toro auf das unheimliche Titelbild seiner Serie zu sprechen: Der Wurm im Auge hat seinen Auftritt erst in der zweiten Hälfte von Staffel 1. Was ziemlich schockierend wirkt, ist nach Ansicht des Regisseurs noch die harmlosere Variante der Parasiten-Geschichte. "Diejenigen, die die Bücher gelesen haben, wissen, dass die Würmer den menschlichen Körper durch ziemlich verbotene Stellen betreten haben", verteidigt er sich. "Und wir haben uns entschieden – glaubt es oder nicht – dass die Werbung, so sehr sie die Leute auch erschreckt, die jugendfreieste Version der Würmer ist, die wir machen können."