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Ob "The Strain" -Regisseur Guillermo del Toro (50) noch ruhig schlafen kann, war zwar kein Thema, das der Regisseur der Vampir-Horrorserie im Gespräch mit "HitFix" diskutierte. Dafür äußerte sich der Hochgelobte zur Frage, inwieweit er es schaffe, in Staffel 1 auch ganz dunkle und harte Themen wie beispielsweise den Tod eines Kindes nicht auszusparen. "Es muss mich einfach umhauen. Wenn ich so was mache, tue ich es, weil es mich ergreift", so der Filmemacher. "Ich bin Vater und Sohn zugleich. Mir hat das Ende des Piloten Schauer über den Rücken gejagt, als ich es geschrieben habe. Und ich hoffe, dass es die Zuschauer genauso erleben." Für del Toro sei aber klar: "Mit Horror ist es dasselbe wie bei Sex oder Humor: Es ist eine persönliche Geschmackssache."

Der "The Strain"-Mastermind führt aus: "Horror ist genauso intim wie Humor oder ein erotischer Kick. Der eine wird sagen: 'Ich mag Netzstrümpfe.' Der nächste: 'Keine Chance, das funktioniert bei mir null.'" Insofern sei auch bei Horror wie in Staffel 1 die einzige Chance, etwas zu übertragen, was einen selbst ganz persönlich beschäftige oder bewege. Allerdings sei es auch wichtig, dass es einen Story- oder Charakter-relevanten Grund für diese oder jene Szene gebe, erklärt Guillermo del Toro weiter. Wie im Fall des Serien-Blutsaugers: "Er wird nur die wandeln, die er auch kontrollieren kann. Diejenigen, von denen er einfach nur trinken will, trinkt er."

Das sei innerhalb des "The Strain"-Universums für den Regisseur in Staffel 1 ein interessanter Gegenentwurf zu den üblichen Handlungsverläufen aus anderen Storys. Guillermo del Toro bringt es auf den Nenner: "Ein Vampir, der das Geschenk des ewigen Lebens bringt: Hier ist dein Geschenk. Hier ist dein Geschenkpapier." Worte, die schon für sich gruselig klingen. Den kompletten Horror gibt es einmal mehr am 9. September ab 22:10 Uhr auf ProSieben in der Episode "Schwarze Sonne".