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Wie ein aktueller Bericht von "Uproxx" jetzt offen legte, verdiente "The Walking Dead"-Frontmann Andrew Lincoln (43) aka Rick Grimes in den Jahren vor Staffel 7 nur mickrige 84.150 Euro pro Episode. Das mag zwar viel klingen, betrachtet man die Gehaltschecks seiner Kollegen aus anderen großen US-TV-Serien, wird allerdings deutlich, um was für einen Hungerlohn es sich dabei für einen erfolgreichen Schauspieler handelt. Immerhin, so stellt das Portal klar, durfte sich Lincolns Kollege Matthew Rhys (42) für seine Rolle in der vergleichsweise quotenschwachen Serie "The Americans" über knapp das doppelte Gehalt freuen.

Und Andrew Lincoln scheint nicht der einzige unterbezahlte Darsteller von "The Walking Dead" zu sein. Auch der in Staffel 7 nach wie vor extrem beliebte Daryl Dixon-Darsteller Norman Reedus (48) soll gerade einmal 74.800 Euro pro Folge bekommen. Das ist weniger als die Hälfte von dem, was seine Ex-Kollegin Sarah Wayne Callies (39) für ihre Rolle in "Prison Break" einstreicht.

Doch woran kann es liegen, dass der Cast einer derart erfolgreichen Show wie "The Walking Dead" sich mit einem so kleinen Gehalt abspeisen lässt? Dem Portal zufolge soll das an einer ebenso offensichtlichen wie einfachen Eigenart der Serie liegen: "'The Walking Dead' […] kann jedes Castmitglied zu jeder Zeit töten, was bedeutet, dass [die Macher] zu teure Charaktere einfach nach Lust und Laune sterben lassen können, anstatt sich Gehaltsforderungen der Darsteller zu beugen." Das könne der aktuell in Staffel 7 laufenden Show nicht nur jede Menge Geld sparen, sondern sogar für einen Quotenboost sorgen, so "Uproxx".

Ein kleines Zugeständnis gab es dann kürzlich aber doch: Sowohl Andrew Lincoln als auch Norman Reedus durften sich für Staffel 7 und Staffel 8 über saftige Gehaltserhöhungen freuen.