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Erst dieses Jahr soll sich der tragische Vorfall zugetragen haben: Shia LaBeouf (28), der unter anderem aus Filmen wie "Transformers" oder "Fury – Herz aus Stahl" bekannt ist, war Teil einer Kunst-Installation in Los Angeles. Dazu saß der Hollywoodstar alleine in einem Raum mit einer Papiertüte über dem Kopf und empfing so Besucher der Galerie. Die Aktion allein sorgte für Aufsehen, doch nun schockt Shia LaBeouf einmal mehr. Im Interview mit "Dazed Digital" gab er zu Protokoll, während der Ausstellung von einer Frau vergewaltigt worden zu sein.

Der "Transfomers"-Star, der aktuell mit Alkoholproblemen zu kämpfen hat, überraschte schon mehrmals mit provokanten Auftritten und Aussagen – entsprechend glaubt nicht jeder dem 28-Jährigen, dass er wirklich Opfer einer Vergewaltigung wurde. Moderator Piers Morgan (49) äußert nun auf Twitter öffentlich seinen Verdacht: "Shia LaBeoufs Behauptung, vergewaltigt worden zu sein, ist wirklich erbärmlich und erniedrigt tatsächliche Vergewaltigungs-Opfer. Werde erwachsen, du dummer, kleiner Mann."

Bei diesen drastischen Worten bleibt es jedoch nicht. "Die Leute verteidigen Shia LaBeouf wirklich. Die Welt ist verrückt geworden. Er hat eine Vergewaltigung für billige PR-Zwecke erfunden – das ist einfach schamlos", legt Piers Morgan nach. Der Beschuldigte selbst schweigt auf Twitter zu den schweren Vorwürfen. Ob der Held aus "Transformers" mit der furchtbaren Geschichte wirklich nur für Schlagzeilen sorgen wollte, können Fans wie Kritiker daher nur mutmaßen.

Erst in der vergangenen Woche stand der Frauenschwarm vor Gericht, nachdem die Polizei ihn im Juni betrunken festgenommen hatte. Seitdem ist Shia LaBeouf auf richterliche Anordnung trocken und muss in regelmäßigen Abständen beweisen, dass er seinen Alkoholentzug ernst nimmt.