- Bildquelle: dpa © dpa

"Ich kann gut mit mir allein sein", sagte der "Vincent will Meer"-Darsteller im Gespräch mit der Zeitschrift "Freundin". Dass Florian David Fitz (40) sich auch alleine unterhalten könne, bedeute jedoch nicht, dass er das Leben eines Einsiedlers fristen würde. "Aber ich mache nicht alles mit mir selbst aus." Alleine hieße bei ihm eben nicht einsam zu sein – denn gute Freundschaften sind für ihn genauso wichtig. "Viele kenne ich seit der Schule." Ständig über WhatsApp, SMS oder Skype den Kontakt aufrecht zu halten, davon hält Florian David Fitz jedoch nichts. "Solange man das Interesse füreinander wahrt, kann man sich auch mal eine gute Zeit lang nicht sehen."

Aber nicht nur in Sachen Freundschaftspflege ist der Protagonist aus "Vincent will Meer" kein großer Fan davon, Trends aus Bequemlichkeit zu folgen. Auch in puncto Verschwörungstheorien, dem Thema seines neuesten Filmprojekts "Die Lügen der Sieger", zeigt sich Florian David Fitz eher kritisch. "Denn die [Verschwörungstheorien] behaupten letztlich, dass der Mensch sich im Bösen so gut organisieren kann, wie er es im Positiven nicht schafft. Ich glaube nicht daran, dass es eine übergeordnete Macht gibt, die alles steuert", so die Meinung des gebürtigen Münchners im Interview mit der "Frankfurter Presse".

Aber auch das, was er beim Aufschlagen in der Zeitung lesen würde, sei für ihn nicht zwangsläufig wahr. "Man muss sich immer vor Augen führen, dass ein Text in einer Zeitung nicht unbedingt aus einer neutralen Perspektive, sondern mit einer bestimmten Absicht geschrieben wird." Am Ende würde eine Meldung auch nur nach dem Prinzip der Stillen Post weitergegeben werden. "Man sollte sich immer bewusst machen, dass zwischen der Sache, die geschieht, und dem, was bei uns ankommt, die Information durch viele verschiedene Filter läuft."

Wer Florian David Fitz in Aktion sehen will, hat am Dienstag die Gelegenheit dazu. Dann zeigt SAT.1 ab 20:15 "Vincent will Meer".