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Für ihre Schauspielkünste wurde "X-Men"-Beauty Jennifer Lawrence (25) bereits mit einem "Oscar" ausgezeichnet. Dabei ist die Schauspielerin eine grauenhafte Lügnerin, wie sie jetzt in der "The Graham Norton Show" verriet. Ihr Hang zur Wahrheit habe sie sogar einmal hinter Gitter gebracht. Als Jennifer für die Rolle der Mystique in "X-Men: Erste Entscheidung" vorsprach, sollte sie sich in London mit Regisseur Matthew Vaughn (45) treffen. Der Reisepass von J-Law war jedoch bereits zu nah am Ablaufdatum, sodass sie kein Arbeitsvisum beantragen konnte. Ihr Versuch, bei der Einreise zu lügen, scheiterte kläglich und Jennifer landete in einer kleinen Zelle, in der die "Tribute von Panem"-Heldin rund fünf Stunden ausharren musste. "Ich habe mich winzig gefühlt", so Jennifer.

Doch weshalb ist Jennifer Lawrence aufgeflogen? Das Team hatte J-Law angewiesen, dem Zollbeamten zu erklären, dass sie aus privaten Gründen einreise. "Und ich so 'Oh mein Gott, ich muss einen Zollbeamten anlügen'", erzählt die Aktrice. "Also habe ich mich in der Schlange vorgearbeitet und gedacht 'Okay, ich muss nur eine Hintergrundgeschichte haben. Ich muss sie glauben'." Doch das Gespräch mit dem Beamten verlief nicht wie geplant. "Ich kam da an und er so 'Geschäftlich oder privat?' 'Privat.'", beschreibt Jennifer Lawrence die Situation. "'Was machen Sie hier?' 'Mein Bruder heiratet' 'Wo heiratet Ihr Bruder?' 'Wimbledon.' 'Ist er Amerikaner?' 'Ja.' 'Haben Sie eine Einladung?' 'Nein.' 'Sagen Sie die Wahrheit?'" Unter diesem Kreuzverhör brach die Oscarpreisträgerin zusammen. "Nein, nein! Ich bin hier, um zu arbeiten und ich habe kein Arbeitsvisum und mein Pass läuft ab", gab Jennifer zu.

Mittlerweile kann Jennifer Lawrence über die Situation lachen. Sie bekam die Rolle in den "X-Men"-Filmen trotzdem. "X-Men: Apocalypse" läuft zurzeit in den deutschen Kinos an. Darin müssen Jennifer Lawrence und James McAvoy (37) sich als Raven alias Mystique und Professor X einem unsterblichen, mächtigen Mutanten entgegenstellen, um die Welt zu beschützen.