- Bildquelle: Harper Smith © Harper Smith

Aus einer Musikerfamilie stammend, wächst Grace Sewell geradezu mit den Songs der ganz Großen auf. Inspiriert von Legenden wie Smokey Robinson oder Janis Joplin, fand die 18-jährige Singer- und Songwriterin ihren ganz eigenen Sound, der sich als Pop-Soul beschreiben lässt. Grace würde ihrer Musik am liebsten aber keinen Namen geben, "einen Musiker des 21. Jahrhunderts kann man nicht in eine Schublade stecken - jeder versucht sich als Künstler einfach selbst zu entdecken."
 
Als erste Single hat sich die Australierin den Lesley Gore-Klassiker "You don't own me" aus dem Jahre 1963 ausgesucht. Da einfach covern jedoch zu einfach wäre, hat Grace den Hit zeitgemäß angepasst und ihn in ein ihrer Generation entsprechendes Gewand gesteckt. Zusammen mit dem legendären Produzenten Quincy Jones und dem US-Rapper G-Eazy ("I mean It") interpretiert die Pop-Sängerin den Klassiker komplett neu.
 
Neben Grace's soulig-rauer Stimme, die den Track in perfekter Weise übernimmt, machen auch die Rap-Parts von G-Eazy und die tiefen, basslastigen Hip-Hop Beats die Nummer zu einem Pop-Stück. Hierbei soll aber die Message der Lyrics einer jungen, selbstbewussten und emanzipierten Frau nicht zu kurz kommen, denn "die Nachricht, die ich der Welt vermitteln will ist heute noch genauso aktuell wie damals", so Grace im Interview.
 
Mit eigenem Sound und erster Single im Gepäck kann sich Grace Sewell als ernstzunehmende Künstlerin etablieren - und das komplett selbstständig und unabhängig von dem Ruhm ihres Bruders Conrad Sewell, der unter anderem mit dem weltweiten Kygo-Hit "Firestone" seinen großen Durchbruch schaffte. "You don't own me" ist momentan bei allen Händlern verfügbar, die EP "Memo" wurde bereits im Mai bei RCA/Sony Music veröffentlicht. Ein Album soll laut der Sängerin Ende des Jahres oder Anfang 2016 folgen - wir sind gespannt!