NachnameBjörk
Geschlechtweiblich

Egal wie gut die Musik der Isländerin Björk auch ist, im kollektiven Gedächtnis wird vor allem ihr Auftritt 2001 bei den Academy Awards bleiben: Ihr „Schwanenkleid“ sah tatsächlich so aus, als hätte die Sängerin einen Vogel umgebunden. Noch Wochen später echauffierten sich Klatschreporter und Fashion-Wächter auf der ganzen Welt wegen des Outfits, das im selben Jahr noch zum schlimmsten Mode-Fauxpas überhaupt gewählt wurde.

Dass Björk ein wenig extrovertiert ist, zeichnete sich schon in ihrer Kindheit ab: Die Sängerin kam als Björk Guömundsdottir im isländischen Reykjavik auf die Welt. Nachdem sie bereits seit ihrem fünften Lebensjahr Musikunterricht erhielt, schickte ein Lehrer die Aufnahme vom Gesang der elfjährigen Björk an den einzigen Radiosender in Island. Der Mitschnitt wurde tatsächlich gespielt und anschließend wurde Björk ein Plattenvertrag angeboten - ihr Debütalbum „Björk“ erschien 1977. Mit 14 gründete sie eine Punkband, anschließend ein Fusion-Projekt und Ende der 1980er war sie Mitglied in der Alternative-Band "The Sugarcubes". Björk wollte sich eben nie auf eine einzige Musik- oder Kunstrichtung festlegen.

1993 kam schließlich ihr Soloalbum „Debut“ auf den Markt - ein wilder Ritt durch viele Musikgenres. 2011 kam ihr bereits achtes Studioprojekt heraus, das in eine Serie von Multimedia-Apps unterteilt, aber genauso auf CD gepresst wurde. Neben ihrer erfolgreichen Musikkarriere hat sich Björk übrigens immer wieder Filmrollen in ihren Steckbrief schreiben können: Eine ihrer meist gelobten Rollen spielte sie in „Dancer in the Dark“ aus dem Jahr 2000. Nach dem Dreh hat sie sich allerdings geschworen, nie wieder für einen Film vor der Kamera zu stehen.

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