VornameDJ
NachnameÖtzi
Geschlechtweiblich

Nachdem „Anton aus Tirol“ zur meistverkauften österreichischen Single aufgestiegen war, steht auf DJ Ötzis Steckbrief im Jahr 2000 sein zweites Album „Love, Peace und Vollgas“. Nach einigen Startschwierigkeiten mauserte sich die Single „Hey Baby“ zum bisher erfolgreichsten Hit des Sängers. Bei diesem Titel handelt es sich um eine Coverversion des Hits von Bruce Channel aus dem Jahr 1961. DJ Ötzi schaffte es mit „Hey Baby“ als erster Österreicher in Großbritannien eine Gold- und Platinauszeichnung zu erhalten.

Im Jahr 2003 brachte DJ Ötzi die Single „Burger Dance“ heraus, die es zwar auf Platz eins in einigen Charts schaffte, aber auf deutschen Radiosendern kaum zu hören war. Auf die Melodie eines Kinderliedes werden in dem Song die Namen von einschlägigen Fast Food Ketten aufgezählt. Vielleicht wurde es deshalb erst einmal ruhig um den österreichischen Sänger. Erst 2006 konnte er mit „7 Sünden“ (im Original von Uwe Busse) in seinem Heimatland an alte Erfolge anknüpfen. Ein Jahr später landete DJ Ötzi dann wieder einen famosen Nummer-1-Hit mit „Ein Stern“, der sich in Deutschland elf Wochen lang auf Platz eins hielt. Der Song schlug zahlreiche Rekorde. Mit insgesamt 41 Wochen in den deutschen Single-Top-10 verdrängte „Ein Stern“ den Song „Die Gitarre und das Meer“ von Freddy Quinn nach 50 Jahren von Platz eins der ewigen Bestenliste.

Privat wird Gerhard Friedle ungern als DJ Ötzi angesprochen. Im Jahr 2001 heiratete der Sänger die Musikmanagerin Sonja Kein, mit der er eine gemeinsame Tochter hat. Als Kind hatte er es nicht immer leicht: Zunächst wuchs er in einer Pflegefamilie, anschließend bei seiner Großmutter auf.