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Wieso ist es wichtig, das passende Shampoo für euren Haartypen zu benutzen?

Bei der einen Person zaubert das neue Shampoo eine wunderschöne und glänzende Mähne, bei der anderen wirken die Haare stumpf oder fetten viel zu schnell nach – obwohl es dasselbe Produkt ist, wie kann das sein? Ganz einfach: Nicht jedes Shampoo ist für jeden Haartypen geeignet. Daher ist es besonders wichtig, zu wissen, welchen Haartypen man hat und welches Shampoo dafür geeignet ist.

 

So findet ihr heraus, welchen Haartypen ihr habt

Wenn ihr euch unsicher seid, kann euch eine Beratung im Haarsalon eurer Wahl natürlich helfen zu bestimmen, welchem Haartypen ihr entsprecht. Allerdings könnt ihr mit unseren Tipps auch eine kleine Analyse durchführen, die am Ende durchaus weiterhelfen und die Wahl des richtigen Shampoos vereinfachen kann. Insgesamt gibt es 4 Haartypen, die durch ihre Struktur definiert werden.

  1. glatte Haare
  2. wellige Haare
  3. lockige Haare
  4. krause Haare

Doch was sagt euch das jetzt? Je weniger glatt eure Struktur ist, umso trockener ist euer Haar und desto mehr Feuchtigkeit benötigt es in der Pflege. Die von der Kopfhaut produzierten Fette und Öle, die natürlich für einen gewissen Grad an Feuchtigkeit sorgen, haben es bei lockigen Haaren viel schwerer in die Längen und Spitzen zu gelangen. Hier solltet ihr darauf achten mit entsprechenden Produkten nachzuhelfen.

 

1. Haartyp: Glatte Haare

Haartyp 1 zeichnet sich durch sehr glattes Haar aus. Hier gibt es keinerlei Wellen oder Schwung. Oftmals ist es auch schwierig, Wellen oder Locken in diese Haarstruktur einzuarbeiten, da sie sich schnell aushängen.

2. Haartyp: Wellige Haare

Wenn eure Haare nicht vollkommen glatt sind, sondern einen leichten Schwung haben und wellig liegen, dann gehört ihr zum Haartyp 2. Es kann durchaus sein, dass manche von euch vermuten, glattes Haar zu haben, aber wenn die Luftfeuchtigkeit zunimmt, taucht doch die ein oder andere Welle auf – auch das zählt dann schon zum welligen Haartypen.

3. Haartyp: Lockige Haare

Lockige Haare sind schon leichter zu erkennen. Bei diesem Haartypen gibt’s viel Bewegung in der Mähne – von größeren Wellen bis hin zu Korkenzieherlöckchen ist alles drin.

4. Haartyp: Krause Haare

Bei krausem Haar fallen deutlich die engen und kleinen Locken ins Auge. Oftmals ist das Haar stark ineinander verwirrt und nicht unbedingt muss eine definierte Lockenpracht sichtbar sein. Die Haare sind wahrscheinlich viel länger, als sie wirken, weil sie sich so stark zusammenziehen.

 

Das richtige Shampoo für trockene Kopfhaut

Eine trockene Kopfhaut ist oftmals sehr empfindlich und bedarf spezieller Pflege. Es kann durchaus vorkommen, dass der Schopf hier und da juckt oder sogar Schuppen sichtbar sind. Um ein gutes Produkt zu finden, solltet ihr die Inhaltsstoffe etwas genauer unter die Lupe nehmen. Das Haarshampoo für trockene Kopfhaut sollte generell sehr sanft sein und nicht noch mehr strapazieren. Daher ergibt es Sinn, auf Silikone und künstliche Farb- und Duftstoffe zu verzichten. Wenn ihr Schuppen habt, ist es optimal ein Shampoo zu nutzen, das auch direkt hiergegen vorgeht oder auch, ein Haarshampoo für juckende Kopfhaut zu verwenden, das beruhigende Inhaltsstoffe mit sich bringt.

 

Das richtige Shampoo für coloriertes Haar

Coloriertes Haar ist viel angreifbarer durch die chemische Behandlung. Auch wenn viele Färbemittel heute schon mit natürlicheren Inhaltsstoffen arbeiten, so bedeutet es für eure Haare trotzdem, sich einer kleinen Tortur zu unterziehen. Das beste Shampoo für gefärbte Haare kombiniert nährende Inhaltsstoffe, die für gesundes Haar sorgen und erhält zusätzlich den Farbglanz. Spezielle Farbschutzshampoos sind darauf ausgelegt, das Haar vor dem Verblassen zu schützen. Der oftmals integrierte UV-Schutz kann verhindern, dass ihr zu schnell Pigmente verliert und erhält das Farbergebnis somit länger. Zudem sind Shampoos für coloriertes Haar häufig schonend zur Kopfhaut und versorgen das Haar mit dringend benötigter Feuchtigkeit. Das ideale Shampoo für coloriertes Haar vereint also eine ganze Reihe wertvoller Zutaten, die das Haar gesund aussehen und glänzen lassen!

 

Das richtige Shampoo für trockenes Haar

Trockene Längen und Spitzen können verschiedene Ursachen haben: die Haare sind wegen Farbbehandlungen spröde, die Kopfhaut ist gereizt und kann keine natürlichen Öle mehr produzieren, Stylingprodukte mit Alkohol können dem Haar Feuchtigkeit entziehen oder zu viel Hitze-Styling ist für die trockenen Haare verantwortlich. Hier hilft ein mildes Shampoo, dass die Haare nicht zusätzlich reizt. Es sollte außerdem Feuchtigkeits-Booster wie Kokosöl, Sheabutter oder Arganöl enthalten. Wichtig ist außerdem eine regelmäßige Extrapflege mit Conditioner, Haarkur und Haaröl, um den Feuchtigkeitsgehalt wieder auszugleichen.

Das richtige Shampoo für dünnes und feines Haar

Feines Haar liegt bei falscher Pflege oftmals platt und kann schnell stumpf wirken, ihm fehlt es an Sprungkraft. Hier lautet die Devise: Weniger ist mehr! Je mehr Produkte und Mengen ihr verwendet, umso schwerer liegt das Haar und wirkt geplättet. Es gibt Stoffe, die das Haar besonders stärken können – bspw. Ceramide und Kollagen. Biotin kann das Haarwachstum positiv beeinflussen und Provitamin B5 das Haar von innen heraus kräftigen. Beachtet unbedingt, dass Alkohol und Sulfate nicht auf der Liste der Inhaltsstoffe stehen. Auch Parabene können feines Haar austrocknen und beschweren, sodass es an Volumen fehlt und die Haare zusätzlich strapaziert werden.

 

Das richtige Shampoo für fettiges Haar

Genau genommen ist fettiges gar nicht so schlecht. Die Kopfhaut produziert natürlicherweise Fette und Öle, die das Haar mit Feuchtigkeit versorgen und es schützen. Gute Sache, wenn es nur die Talgdrüsen nicht zu gut mit uns meinen würden und überproduzieren, sodass der Ansatz gefühlt direkt nach der Haarwäsche schon wieder fettig ist. Um das in den Griff zu bekommen, gibt es neben dem richtigen Haarshampoo gegen fettige Haare noch ein paar Tipps, die helfen, die Produktion der Kopfhautfette in Schach zu halten.

  • Richtige Temperatur beim Waschen: Bloß nicht zu heiß waschen! Das regt die Produktion der Talgdrüsen noch mehr an.
  • Gründliches Ausspülen: Alle Rückstände sollten wirklich genauestens aus dem Haar gewaschen werden, sonst können die Überbleibsel von Pflegeprodukten unnötig beschweren.
  • Wunderwaffe Trockenshampoo: Ein leicht fettiger Ansatz lässt sich gut mit Trockenshampoo kaschieren, um das Waschen hier und da noch etwas hinauszuzögern.
  • Öle in Shampoo und Pflegeprodukten: Es kann helfen, auf Produkte zu verzichten, die das Haar mit zusätzlichen Ölen und Fetten anreichern würde.

 

Fazit

Es lohnt sich die Haare im natürlichen Zustand genau zu betrachten. Findet euren Haartypen heraus und geht auf die speziellen Bedürfnisse ein, die für euch individuell eine Rolle spielen. So kann die Wahl des richtigen Shampoos auf jeden Fall erleichtert werden und ihr findet schnell heraus, welches Shampoo für euren Haartypen das Richtige ist!

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