Die Rolle

FBI Special Agent Fox William Mulder arbeitet gemeinsam mit seiner Partnerin Agent Scully an übersinnlichen und paranormalen Fällen, deren Wahrheit es heißt herauszufinden. Er glaubt an das Übernatürliche, wie UFOs und Aliens. Er hat ein photographisches Gedächtnis und ist teilweise farbenblind.

Vielleicht ist sein Glaube an andere Wesen auf das mysteriöse und ungeklärte Verschwinden seiner Schwester zurückzuführen. 1982 machte Mulder mit Bestnoten seinen Bachelor of Arts in Psychologie an der Oxford University. Zwei Jahre später absolvierte er die Quantico FBI Training Academy mit Bravur. Im selben Jahr noch beginnt Mulder unter Agent Bill Patterson für das FBI zu arbeiten. 1988 kommt Mulder das erste Mal in Berührung mit den X-Akten, den übernatürlichen Fällen. Er studiert diese in seiner freien Zeit und zeigt sich wie besessen von den Fällen. 1991 rollt er gemeinsam mit Special Agent Diana Fowley die Akten noch mal auf. Schnell resigniert Fowley und wird ein Jahr später von Dana Scully ersetzt.

Mulders Ziel ist es, die komplette Wahrheit über außerirdisches Leben aufzudecken und somit auch herauszufinden was wirklich hinter dem Verschwinden seiner Schwester steckt. Bisher, so glaubt er, stecke ein Komplott der Regierung hinter der ganzen Sache, die das Übersinnliche vertuschen wollen. Während der siebten Staffel findet Mulder letztendlich heraus, was seiner Schwester zugestoßen ist: Sie wurde entführt – entweder von Aliens oder der Regierung – um Tests an ihr durchzuführen. Auch Mulder wird 2000 von Aliens entführt und kehrt einige Monate später fast tot auf die Erde zurück. Die Aliens infizierten ihn mit einem Virus und das bereits zum zweiten Mal – Scully schafft es allerdings ihn noch zu retten. Er beginnt wieder zu arbeiten, wird dann allerdings gefeuert, da er dem Befehl die X-Akten nicht zu untersuchen nicht Folge leistet.

Mulder taucht in Mexico ab. Nach einem Jahr erhält er entscheidende Informationen zur Invasion der Aliens und erscheint wieder auf der Bildfläche. Er wird aber gefangen genommen und für den Tod von Knowle Rohrer verantwortlich gemacht. Walter Skinner bemüht sich mit zahlreichen Zeugen entgegenzusteuern, doch Mulder wird zum Tode verurteilt. Mulder bricht aus dem Gefängnis aus und flieht mit Scully.

In der ersten 6-Folgen-Mini-Serie von 2016 (Staffel 10) holt Scully Mulder im Auftrag von Direktor Skinner zurück um an den wieder geöffneten X-Akten zu arbeiten und ein vom Raucher inszeniertes Komplott aufzudecken. Dieser Handlungsstrang wird auch in Staffel 12 fortgesetzt, auch wenn die X-Akten da zumindest offiziell schon wieder geschlossen sind. 

 

Der Schauspieler

*7. August 1960 in New York City

Eigentlich ist David William Duchovny gerade im Begriff nach seinem Abschluss in Princeton, seinen Doktor in englischer Literatur zu machen, als er das Genre wechselt und Schauspieler wird. Neben seiner Tätigkeit als Assistent und seiner Arbeit zum Dr. phil. findet er Zeit für den Schauspielunterricht. Er schreibt seine Arbeit nicht zu Ende, sondern widmet sich schon vorher voll und ganz der Schauspielerei.

Zum ersten Mal tritt Duchovny 1987 in einer Löwenbräu-Werbung auf – es folgen ein paar Nebenrollen. Seine erste große Rolle spielt er neben Brad Pitt 1992 in Kalifornia

 David Duchovny arbeitet schon drei Jahre vor Akte X in Los Angeles. Eigentlich will er sich zunächst auf Filme konzentrieren, bis ihm 1993 seine Managerin Melanie Green das Skript zu der Pilotfolge von Akte X vorlegt. Beide sind überzeugt und Duchovny geht zum Vorsprechen. Dieses verläuft fürchterlich – Chris Carter zählt sich zum Typ Menschenkenner und schätzt Duchovny als "nicht sonderlich schlau" ein. Heraus kam, dass Duchovny zu einen der bestbelesendsten Menschen zählt, die Carter kennt. Duchovny selbst glaubt bis dato nicht an einen Erfolg der Show. 1997 wird er mit dem Golden Globe für diese Rolle ausgezeichnet. Neben Akte X spielt er ein Charakter in der Erotik-Reihe Foxy Fantasies – selbst in Akte X wird auf diese Vorliebe von ihm hingedeutet.

Nach dem Serienaus kehrt Duchovny wieder auf die große Leinwand zurück und spricht in drei Computerspielen die Hauptcharaktere. 2004 zeigte er sich als Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler in seinem Werk House of D.

Ab 2007 bis 2014 übernimmt er die Rolle des Hank Moody in Californication – auch für diese Leistung erhält er einen Golden Globe.

Filmografie:

Als Darsteller

  • 1988: Die Waffen der Frauen 
  • 1989: New Year's Day
  • 1990–1991: Twin Peaks 
  • 1990: Todfreunde – Bad Influence 
  • 1991: Julia Has Two Lovers
  • 1991: Fast Food Family 
  • 1991: The Rapture
  • 1991: Denial
  • 1992: Jack Ruby – Im Netz der Mafia 
  • 1992: Baby Snatcher
  • 1992: Wilde Orchidee 3 
  • 1992: Ein Hund namens Beethoven 
  • 1992: Venice/Venice
  • 1992: Chaplin
  • 1992–2002: Foxy Fantasies 
  • 1993: Kalifornia
  • 1993: Duckman (Synchronsprecher)
  • 1993–2002: Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI
  • 1995: Eek! The Cat (Synchronsprecher)
  • 1995–1998: Die Larry Sanders Show
  • 1996: Space 2063 
  • 1997: Playing God
  • 1997: Die Simpsons: Die Akte Springfield (Stimme)
  • 1997: Millennium – Fürchte deinen Nächsten wie Dich selbst 
  • 1998: Akte X – Der Film 
  • 2000: Zurück zu Dir 
  • 2001: Evolution
  • 2001: Zoolander
  • 2001: Die einsamen Schützen 
  • 2002: Voll Frontal 
  • 2002: Alles dreht sich um Bonnie 
  • 2003: Sex and the City: Nostalgie, Nostalgie
  • 2004: Connie und Carla 
  • 2004: House of D
  • 2005: Liebe ist Nervensache 
  • 2006: Queer Duck: The Movie (Stimme)
  • 2006: The TV Set
  • 2007: In deiner Haut 
  • 2007: Eine neue Chance 
  • 2007–2014: Californication 
  • 2008: Akte X – Jenseits der Wahrheit 
  • 2009: The Joneses
  • 2011: Goats
  • 2013: Phantom
  • 2014: Aquarius

Drehbuch

  • 1995–2002: Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI 
  • 2004: House Of D.

Regie

  • 1999–2000: Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI 
  • 2004: House of D.
  • 2006: Bones – Die Knochenjägerin 
  • 2008–2014: Californication

Produzent

  • 2007–2014: Californication
  • 2011: Funlady

PC-Spiele und Animation (Synchronstimme)

  • 1998: The X Files: The Game
  • 2003: XIII
  • 2004: The X Files: Resist or Serve
  • 2005: Area 51
  • 2011: The Beaufort Diaries 

Serien - News