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Im Clip: Baerbock, Laschet und Scholz debattieren über die Grundsicherung

Olaf Scholz gewinnt das TV-Triell

"Mir geht es um die Würde der Bürgerinnen und Bürger" oder "Wir müssen unsere Industrie klimaneutral machen" – mit diesen und anderen Aussagen konnte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz heute Abend im TV-Triell auf ProSieben, in SAT.1 und bei Kabel Eins bei den Zuschauerinnen und Zuschauern punkten.

Wie die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen forsa in einer Blitzumfrage herausfand, gewinnt der 63-Jährige auf der Zielgeraden das letzte Triell vor der Bundestagswahl – mit großem Abstand. 

Während Scholz für 42 Prozent der Befragten als Sieger hervorgeht, lässt er seine Konkurrentin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) mit 25 Prozent und seinen Konkurrenten Armin Laschet (CDU/CSU) mit 27 Prozent weit hinter sich. 

4a Gewinner

Das sind die Ergebnisse der Umfrage zur Frage "Wer hat alles in allem das TV-Triell gewonnen?" im Überblick:

Dieser Kandidat oder diese Kandidatin soll Kanzler:in werden

Olaf Scholz überzeugt die Umfrage-Teilnehmer:innen auch bei der Frage "Wer wäre Ihnen als Bundeskanzler:in am liebsten?". So erhält der aktuelle Bundesminister für Finanzen und SPD-Kanzlerkandidat hierbei 45 Prozent der Stimmen. 27 Prozent der Befragten sähen dagegen gern den CDU-Kandidaten Armin Laschet als neuen Kanzler. Annalena Baerbock ist in den Augen von 19 Prozent kurz vor der Bundestagswahl 2021 die perfekte Kanzlerin. 

4e Liebster Kanzler

Hier finden Sie die Ergebnisse zur Frage "Wer wäre Ihnen als Bundeskanzler:in am liebsten?" in der Übersicht:

  • Olaf Scholz: 45 Prozent
  • Armin Laschet: 27 Prozent
  • Annalena Baerbock: 19 Prozent
  • Weiß ich nicht: 9 Prozent

Ähnlich glaubwürdige Kanzlerkandidat:innen

Zwischen ambitionierten Wahlversprechen und knallharten Fakten-Checks: Beim Thema Glaubwürdigkeit liegt Olaf Scholz mit 37 Prozent zwar wieder vor Annalena Baerbock und Armin Laschet, der gebürtige Osnabrücker kann sich jedoch nicht so klar absetzen wie bei den anderen beiden Fragen. 

Auf "Wen fanden Sie am glaubwürdigsten?" antworten die 2.000 ausgewählten Zuschauer:innen des TV-Triells folgendermaßen:

4c Glaubwürdig

So schnitten die Kanzlerkandidat:innen in der Kategorie "Wen fanden Sie am glaubwürdigsten?" ab:

  • Olaf Scholz: 37 Prozent
  • Annalena Baerbock: 29 Prozent
  • Armin Laschet: 28 Prozent
  • Weiß nicht: 6 Prozent

>>> Tipp: Hier finden Sie aussagekräftige und spannende Bilder aus dem TV-Triell.

Zur Methodik der Umfrage

Befragt wurden 2.000 wahlberechtigte Zuschauer:innen des Triells am 19.9.2021. Die Auswahl der Zuschauer:innen für eine Blitzbefragung nach der Fernsehdebatte erfolgt nach klaren Regeln und ist seit vielen Jahren etabliert. Zunächst wird in der Woche vor der Befragung eine repräsentative Stichprobe unter Wahlberechtigten gezogen. Dies geschieht im Rahmen des repräsentativen Online-Panels forsa.omninet.

Diese zufällig ausgewählten Wahlberechtigten werden dann danach gefragt, ob sie sich die Sendung am 19. September anschauen wollen. Falls ja, wird ihnen die Frage gestellt, ob sie bereit sind, an einer Befragung unmittelbar zum Ende der Sendung teilzunehmen. Die so ausgewählten Zuschauer:innen erhalten dann eine entsprechende Einladungsmail und werden im Vorfeld der Sendung noch einmal an die Befragung erinnert.

Die Auswahl der wahlberechtigten Zuschauer:innen des Triells folgt damit dem gleichen Prinzip, wie es seit den ersten TV-Duellen 2002 von forsa – oder auch von anderen Instituten wie der Forschungsgruppe Wahlen – angewendet wird.

Was ist forsa.omninet?

forsa.omninet ist ein repräsentatives Online-Panel mit aktuell ca. 100.000 Personen ab 14 Jahren. Alle Teilnehmer:innen von forsa.omninet werden – anders als bei allen anderen Online-Panels – offline und auf Basis einer repräsentativen Stichprobe im Rahmen der laufenden täglichen Telefonbefragung von forsa rekrutiert. Man kann sich also nicht für eine Umfrage-Teilnahme "bewerben".

Durch die ausschließliche Rekrutierung der Panelteilnehmer:innen über telefonische Zufallsstichproben wird sichergestellt, dass nicht nur besonders Internet-Affine oder besonders Interessierte an den Befragungen teilnehmen, sondern dass in forsa.omninet wie in telefonischen Befragungen ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung befragt werden kann.