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Duell: "Trenux" gegen "Bikestail"

Trenux

Finn Süberkrupp und Markus Rothkötter verbindet eine gemeinsame Leidenschaft: Das Reiten. Aber auch mit etwas weniger PS kennen sich die beiden Erfinder gut aus und erfanden einen einklappbaren Anhänger für Fahrräder. Der erste Prototyp war noch aus Holz, mittlerweile befindet sich der "Trenux" in der sechsten Generation.

Den Fahrradanhänger hat man immer dabei und kann ihn nach Bedarf - zum Beispiel nach einem großen Einkauf - ausklappen. Die Unterseite besteht aus PVC, damit der "Trenux" auch vor Nässe geschützt ist. Zugelassen ist die praktische Erfindung für Jedermann auf ein Höchstgewicht von 40 Kilo.  

Bikestail

"Das Ding des Jahres" lockt sogar schon Erfinder aus Italien an! Sergio Signori und Sonila Shehu leben in der Nähe des Gardasees. Natürlich machen sie in dieser idyllischen Landschaft gerne Fahrradtouren, aber: Manchmal geht ihnen dabei die Puste aus und sie müssen pausieren. Die Idee zum "Bikestail" war geboren! Die Erfindung der Italiener ist ein nachrüstbarer E-Bike-Aufsatz für Fahrräder.

Der fünf Kilo schwere Elektromotor kann an jedes beliebige Fahrradmodell montiert werden und unterstützt bei Bedarf mit seinem Antrieb. Das Publikum bei "Das Ding des Jahres" glaubt noch nicht an die elektrische Zukunft und wählt den "Trenux" zum ersten Duellsieger des Abends.

Duell: "Aquaboard" gegen "Tocsen"

Aquaboard

Ins Duell der Lebensretter startet das Aquaboard. Die Erfindung des Münchner Rettungsschwimmers Toralf Reimüller ist eine selbstaufblasende Rettungsboje und kommt in Notsituationen im Wasser zum Einsatz. Toralf kam im Urlaub selbst in so eine Situation und wollte dann eine Schwimmhilfe entwickeln, die auch von Erwachsenen gerne getragen und akzeptiert wird. Denn: Nur noch 50 Prozent der Erwachsenen in Deutschland können gut schwimmen.

Das "Aquaboard" wird von Schwerhörigen und Taubstummen hergestellt und ist nach einem Notfall jederzeit wiederverwendbar. 

Tocsen

Der "Tocsen" von Alexander Schumacher, Andreas Botsch und Malte Buttjer kann unter anderem in Not geratenen Fahrrad- und Skifahrern helfen. Der Sturzsensor wird am Helm montiert und misst mittels intelligenter Algorithmen, wie stark der Aufprall nach einem Sturz war. Der traurige Anlass für die Erfindung des Trios: Ihr Freund war offroad mit dem Mountainbike unterwegs und stürzte schwer. Nur durch einen Zufall wurde er entdeckt und es konnte ihm geholfen werden. Das hätte auch anders ausgehen können! Der "Tocsen" sendet Informationen über den Sturz an Notfallkontakte und fragt im Zweifelsfall, ob alles in Ordnung ist.

Der Gewinner des Lebensretter-Duells heißt ganz knapp "Aquaboard". Der "Tocsen" musste sich mit 47 Prozent der Publikumsstimmen geschlagen geben.

Duell: "C-Cutter" gegen "Kräuterelfe"

C-Cutter

Josef Gotsch aus Augsburg bestellt gerne aus dem Internet. Ein Dorn in seinem Auge: Das unnötige Verpackungsmaterial. Durch genormte Verpackungsgrößen können kleine Teile teilweise nur in großen Paketen versandt werden. Damit der Inhalt im Paket nicht verrutscht, wird mit Papier oder sogar Plastik aufgefüllt. Der "C-Cutter" kann von jedem Laien bedient werden und schneidet jedes Paket zur gewünschten Größe zu. Eine Schulung oder große Geschicklichkeit wird nicht benötigt.

Der aufgeregte Erfinder weiß, dass der "C-Cutter" die Welt des Online-Shoppings ein bisschen nachhaltiger machen kann. 

Kräuterelfe

Mit in den Ring steigt die "Kräuterelfe", eine Erfindung von Vater Udo Eckloff und seiner Tochter Lotti. Lotti isst gerne Kräuter aus dem Garten. Das Problem dabei: Mit der Schere zerdrückt man die Kräuter und man muss zur Aufbewahrung immer eine kleine Schüssel mit in den Garten nehmen. Die "Kräuterelfe" kann an jeder herkömmlichen Schere mit einem Magneten angebracht werden. Der Prototyp vereint eine Schneidehilfe und eine kleine Aufbewahrungsbox in sich. So kann jeder ohne Probleme frische Kräuter aus dem Garten ernten.

"Das Ding des Jahres" kann die "Kräuterelfe" nach der Entscheidung der Zuschauer leider nicht mehr werden. Das Duell geht an den "C-Cutter".

Duell: "Haltmal" gegen "Bier-Protector"

Haltmal

Der "Haltmal" spielt jedem in die Karten, der seine Getränke nur ungern mit anderen teilt. Als der Südtiroler Erfinder Andreas Lintner mit Freunden Kicker gespielt hat, stellten alle ihr Bier an einem Tisch ab und wussten später nicht mehr, wem welches Bier gehört. Der mobile Bieflaschenhalter "Haltmal" ist ein farbiger Flaschenhalter, den man überall befestigen und seine offene Flasche einfach einclippen kann.

Zusätzlich hat der "Haltmal" einen kleinen Deckel, der dein Getränk nicht nur vor Bier-Dieben, sondern auch vor Insekten schützt. 

Bier-Protector

"Schützet das Bier", dachten sich Roland und Stefan Limmer aus Kulmbach und erfanden den "Bier-Protector". Der "Bier-Protector" ist eine automatische Flaschenabdeckung, die dein Bier - oder allgemein deine Getränke - vor Insekten und Schmutz schützt. Wer kein Bier trinkt, kann sein Getränk trotzdem vor fiesen Insekten verschließen. Auch ein Sekt-Protector wird nämlich von Roland und Stefan schon geplant. Die Zuschauer sind noch nicht ganz überzeugt und wählen den "Haltmal" mit 86 Prozent in die nächste Runde.

Der "Haltmal" zieht dann sogar direkt ins Finale bei "Das Ding des Jahres" 2020 ein und lässt die anderen Duellgewinner in Folge 5 hinter sich.

Kinder- und Jugendduell: "Energiefußboden" gegen "Gitarrentrainer"

Energiefußboden

Wenn Schüler in der Turnhalle laufen, produzieren sie am Boden sehr viel Energie. Die Energie geht aber verloren. Im Technikunterricht entwickelten Tim Zentgraff und Kevin Dick darum das Konzept zum "Energiefußboden". Mit diesem kann man aktuell auf einem Quadratmeter Boden 0,5 Watt Energie produzieren.

Die Ladungsenergie könnte so beispielsweise die Beleuchtung in Turnhallen sichern. Weil sich im "Energiefußboden" bestimmte Sensoren befinden, die auf Druck reagieren, ist der Einsatz auch in Museen mit berühmten Gemälden denkbar. Diebe hätten da keine Chance mehr!

Gitarrentrainer

Der nächste junge Daniel Düsentrieb spielt gerne Musik. Louis Einsiedler spielt erst seit zwei Monaten Gitarre und bringt sich das Spielen selbst mit seinem "Gitarrentrainer" bei. Der "Gitarrentrainer" zeigt mit farbigen Leuchten an, welche Gitarrenseiten man für den nächsten Akkord spielen muss. Das war Louis aber nicht Erfindung genug. Er entwickelte zusätzlich noch eine App, in die man verschiedene Musikstücke hineinladen kann, um sie dann mit dem "Gitarrentrainer" zu lernen. Ähnlich könnte ein solcher Trainer auch für die Harfe oder das Xylofon funktionieren.

Das Kinder- und Jugendduell entschied das Erfinderteam rund um den "Energiefußboden" für sich und darf weiter auf die Ausbildungsförderung von 5.000 Euro im großen "Das Ding des Jahres"-Finale hoffen.