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Darin kämpft sie als Eva Jordan mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Sex-Appeal für mehr Gleichstellung. Wie das zusammenpasst? "Wie Knackarsch auf Eimer", erklärt Bauerfeind. "Ich jedenfalls finde selbstbewusste Frauen sehr sexy und deswegen geht beides gut zusammen. Und dass Eva manchmal übers Ziel hinausschießt, hilft ihr meist, überhaupt irgendwas zu erreichen." Beim Thema Gleichstellung hat Deutschland nämlich ihrer Meinung nach noch gehörigen Nachholbedarf: "Ich freu mich, dass das Thema jetzt prominent im Fernsehen behandelt wird. Solange Frauen für denselben Job nicht dasselbe Geld bekommen wie Männer oder solange 'schwul' immer noch ein Schimpfwort ist, scheint mir das mindestens angemessen." Da sollten sich Chauvinisten wie Eva Jordans Kontrahent Bürgermeister Brinkmann (Ulrich Gebauer) schon einmal warm anziehen …

Mit Witz, Verve und Weißwein

Die schlagfertige Gleichstellungsbeauftragte Eva Jordan (Katrin Bauerfeind) und ihr Team kämpfen im Stadtbüro für die Angelegenheiten sämtlicher Randgruppen: Egal ob Rentner, Behinderte, Katholiken oder Hausfrauen – alle kommen auf ihre Kosten. Neben Eva sind die etwas verpeilte 50-jährige Renate (Mira Partecke), die offenherzige Lesbe Yvonne (Natalia Belitski) und der überzeugteste Feminist der Truppe, Philipp (Alexander Khuon), mit von der Partie. Mit ihnen bewältigt Eva den Bürowahnsinn jeden Tag aufs Neue und bietet dabei nicht nur dem ziemlich überholten Bürgermeister Brinkmann (Ulrich Gebauer) die Stirn, sondern greift auch nach dessen Posten …

"Frau Jordan stellt gleich", Staffel 1, zehn Folgen ab 1. April 2020, mittwochs um 20:15 Uhr, in Doppelfolgen.

Die Serie ist eine gemeinsame Produktion von ProSieben und Joyn.

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