Galileo

Augmented Reality – auf in die Zukunft

Augmented Reality

Eine Weltkugel, die neben dem Fernseher schwebt? Ein Zug, der mitten durchs Wohnzimmer fährt? "Galileo" macht's möglich. In einer Aktions-Woche startet das ProSieben Wissensmagazin das Fernsehen der Zukunft - mit Augmented Reality 2.0.

Mit einer neuen Technik, der Telemark-Technologie des Start-Ups "eyecandylab", bricht "Galileo" in eine neue Dimension des Fernsehens auf. "Das Fernsehen der Zukunft - Mehr sehen mit der 'Galileo'-Augmented-Reality-Woche" - ab Montag, 6. November 2017, um 19:05 Uhr bei "Galileo" auf ProSieben. Alle Infos zur Galileo AR-Woche gibt es hier.  

Augmented Reality: Was ist das?

Im eigentlichen Wortsinn ist "Augmented Reality" eine erweitere Realität. Die Erweiterung bezieht sich dabei bis jetzt ausschließlich auf die visuelle Sinneswahrnehmung. Das heißt, dass das, was wir sehen, durch Computer auf einer Bildschirmoberfläche mit zusätzlichen Informationen überlagert wird – im Gegensatz zur virtuellen Realität, in der komplett neue Welten erschaffen werden. Augmented Reality, kurz AR, wird in der Regel bei Smartphones und Tablets eingesetzt. Die Geräte nutzen die Umgebung des Nutzers immer als Basis. Mithilfe von Sensoren, die die Umgebung filmen, scannen und mehrdimensional wahrnehmen und auch Bewegungen des Nutzers registrieren, können die Informationen auf dem Bildschirm immer passend skaliert eingeblendet werden und der Nutzer kann sogar in Echtzeit mit ihnen interagieren.

Spiel, Spaß & Spannung: AR

Augmented Reality – das gibt es schon länger, als man vielleicht im ersten Moment annehmen würde. Die Hilfslinien, die bei der Übertragung von Fußballspielen angezeigt werden, zum Beispiel. Diese werden per Computer nachträglich hinzugefügt, damit der Fan im Wohnzimmer nachvollziehen kann, ob es nun wirklich eine Abseitsposition war. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Technologie und ehrlich gesagt auch noch eine der leichteren Übungen, denn AR-typische Aspekte wie die Interaktion werden hier noch vollkommen außen vor gelassen. Mit Augmented Reality ist nämlich noch so viel mehr möglich: Es kommen immer mehr Spiele auf den Markt, die die Nutzerrealität nutzen, um das Spielerlebnis so echt wie möglich zu gestalten. Indem die Umgebung gefilmt und mit Spielecharakteren erweitert wird, kann der Nutzer noch besser in das Spiel eintauchen. Berühmtestes Bespiel ist derzeit wohl Pokémon Go. Aber auch andere Spiele machen sich AR zunutze.  Und auch im Berufsleben ist die erweiterte Realität schon längst angekommen: Kampfjetpiloten bekommen über das Visier in ihrem Helm zusätzliche Informationen eigeblendet, die bei wichtigen und schwierigen Manövern helfen können, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zukünftig wird die angereicherte Realität noch in vielen weiteren Bereichen eingesetzt werden und so zum Beispiel die Arbeit in der Medizin oder in der Industrie revolutionieren. Erst kürzlich sprach Apple Chef Tim Cook im Interview mit BuzzFeed davon, dass Augmented Reality nicht länger ein Nischenprodukt bleiben wird. AR könnte in Zukunft verändern, wie wir spielen, lernen und einkaufen.

Augmented Reality bei Google: Tango

In der Theorie und auch in der Praxis funktioniert AR schon ziemlich gut. Damit du es aber auch genießen kannst, brauchst du ein Smartphone oder ein Tablet, das mit der richtigen Hardware ausgestattet ist. Gut, dass es Google gibt. Richtig gehört: Nicht nur mit Suchmaschinen kennt sich Google aus! Zukunftsträchtige Technologien gehören für den Riesenkonzern dazu. Das "Google Glass" zum Beispiel war eines der ersten Produkte, mit deren Hilfe Google die Realität angereichert hat. Eines der neusten Projekte des Konzerns ist "Tango". Hierbei handelt es sich um eine technologische Plattform, die von Google entwickelt wurde. Um die Technologie vorzustellen entwarf Google das "Peanut Phone" und das "Yellowstone Tablet". Die sogenannten "project tango devices" kombinieren spezielle Sensoren, die es erlauben, sich ohne GPS oder eine Internetverbindung zu orientieren und die Realität des Nutzers genau aufzuzeichnen:

  • Bewegungen werden registriert und verarbeitet.
  • Mithilfe der RealSense 3D-Kamera werden Tiefen im Raum wahrgenommen, sodass eine Fläche mehrdimensional wiedergegeben werden kann.
  • Die Aufzeichnung der Realität wird gespeichert und für zukünftige Berechnungen verwendet. Somit lernt das Gerät seine Umgebung kennen.

Geräte, die mit dieser Technik ausgestattet sind, können einen Raum in wenigen Sekunden komplett scannen und vermessen. Peanut Phone und Yellowstone Tablet waren leider nicht für die kommerzielle Nutzung ausgelegt und wurden lediglich Entwicklern zur Verfügung gestellt. Um die neue Technologie für die breite Masse verfügbar zu machen, hat sich Google mit Lenovo und Asus zusammengetan. So können auch immer mehr "normale" Nutzer ihre Realität über den Smartphone Bildschirm erweitern.

     

Mehr zu Augmented Reality findet ihr bei galileo.tv: 

   

Alle Infos zur Galileo Augmented-Reality-Woche vom 6. - 10. November gibt es hier. 

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