Küchenmaschinen im Test: welche Funktionen bringen die Geräte mit?

Wer von einer klassischen Küchenmaschine spricht, meint häufig noch nicht die modernen Hightech-Geräte wie den Thermomix, sondern eher die Rühr- und Knetmaschinen, die in der Regel beim Backen zum Einsatz kommen. Diese Funktion gehört inzwischen zur Standardausstattung der Küchenmaschinen und wird eher als Basisfunktion abgetan. Je nach Hersteller und Modell kommen bei modernen Küchenmaschinen noch viele andere Funktionen hinzu:

  • Kochen, Dämpfen, Dünsten, Garen, Pochieren
  • Kneten, Rühren, Mixen
  • Hacken, Schneiden, Pürieren, Raspeln etc.

Leistungsstarke und vielseitige Küchenmaschinen auf der Überholspur

Es ist noch gar nicht so lange her, da freute man sich darüber, dass die Küchenmaschine beim Kuchenbacken den Teig rührte, ohne dass man dabei Schüssel und Mixer festhalten musste. Inzwischen sind nicht nur die Funktionen viel umfangreicher geworden: Auch die Leistung nimmt von Generation zu Generation zu. Inzwischen können auch harte Lebensmittel wie Nüsse gemahlen werden – und das in unglaublicher Geschwindigkeit.

Je mehr Funktionen, desto mehr Platzersparnis

Egal, wie gerne man selbst mit dem Messer in der Küche steht und alle Zutaten schnibbelt, einen unabsprechbaren Vorteil haben multifunktionale Küchenmaschinen: Sie nehmen verhältnismäßig wenig Platz weg. Klar, auf den ersten Blick sehen sie irgendwie schon beeindruckend aus, doch vergleicht man die Größe mit dem Platz, die jedes einzelne Küchengerät für sich in Anspruch nehmen würde, ist der Unterschied doch enorm. Im Küchenschrank bleibt so definitiv mehr Platz für andere Utensilien. Allerdings ist genau das auch ein Nachteil von Küchenmaschinen: Da sie bei so vielen unterschiedlichen Aufgaben zum Einsatz kommen, werden sie nicht nach der Benutzung in den Schrank gestellt, sondern bleiben eigentlich durchgehend auf der Arbeitsplatte stehen. Je nach Küchengröße nimmt das Gerät so eventuell wertvolle Arbeitsfläche weg.

Zeitersparnis durch den Einsatz einer Küchenmaschine?

Freunde von Thermomix & Co. sehen einen wesentlichen Vorteil in der Zeitersparnis beim Kochen mit dem Küchengerät. Das ist nicht konsequenterweise richtig: Zeit spart man meist eher bei der Vorbereitung, da viele Zutaten einfach nicht in mühevoller Kleinarbeit präpariert werden müssen. Der Kochvorgang selbst dauert dann meist genauso lang wie auf dem Herd.

Man muss nicht danebenstehen? Ist das wirklich ein Vorteil?

Ebenso wie über die Zeitersparnis schwärmen Anhänger auch darüber, dass sie beim Kochen mit dem Thermomix nicht die ganze Zeit neben dem Gerät stehen müssen, sondern Zeit für andere Dinge haben. Das stimmt so aber nur teilweise: Denn ob man sich wirklich vom Thermomix entfernen kann, liegt daran, welches Rezept man kocht und wie viele Zutaten zu welchem Zeitpunkt zugegeben werden müssen. Denn was bringt es schon, wenn ich mich nach jedem Schritt vom Gerät entferne und dann doch nach drei Minuten wieder hingehen muss, um dem nächsten Rezeptschritt zu folgen. Außerdem: Ob es wirklich so ein großer Vorteil ist, beim Kochen auch noch andere Aufgaben wie die Wäsche, das Staubsaugen oder das Versenden einer wichtigen E-Mail zu erledigen, ist ohnehin fraglich. Schließlich kann es auch ganz entspannend sein, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren – das Kochen nämlich – und alles um sich herum mal kurz zu vergessen.