Der Tonle Sap in Kambodscha ist der größte See Südostasiens und etwa 6 Mal so groß wie der Bodensee.
3 Millionen Menschen leben in sogenannten schwimmenden Dörfern rund um den See. In der Regenzeit ist die Region nämlich komplett überflutet.

Der Artenreichtum des Sees ist seit Jahren durch Überfischung gefährdet.
Nachdem es immer weniger Fische gab, fingen die Menschen am See an auch Wasserschlangen zu fangen.
Die werden an umliegende Krokodilfarmen verkauft, landen aber auch immer häufiger auf den Tellern der Familien.
Auch Ratten werden gejagt und gegessen.

Das Fischen für kommerzielle Zwecke ist mittlerweile sogar illegal.
Die Menschen können aber ohne die Erträge aus dem See nicht überleben. Sie fischen einfach weiter.

Wir haben eine Familie bei ihrem harten Alltag am See begleitet.

Links zum Beitrag:
Tonle Sap
Kampodscha
Ernährung in Kambodscha