Name:
Fabian Siegismund

Alter:
38

Hobbys:
Computerspiele, Lesen

Wie viel Computer spielst du normalerweise?
Ich verbringe nahezu meine gesamte Freizeit vor dem PC, wobei ich auch nicht sonderlich viel Freizeit habe. Weil ich außerdem noch einen Let’s-Play-Kanal auf YouTube betreibe, spiele ich täglich mindestens zwei bis drei Stunden.

Seit wann spielst du?
Schon immer. Meine früheste Kindheitserinnerung stammt von „Pong“, das ich in den 70ern auf einer uralten (damals brandneuen) Atari-Konsole gespielt habe. Pong wird gemeinhin als eines der ersten Computerspiele überhaupt gehandelt, insofern spiele ich wohl tatsächlich schon immer.

Was spielst du normalerweise?
Multiplayer-Shooter und Echtzeitstrategie.

Was ist dein Lieblingsspiel?
Aktuell Battlefield 4 (auch wenn Battlefield 3 weniger Programmierfehler hatte). Das beste Spiel aller Zeiten war/ist allerdings System Shock 2 (SciFi-Horror-Action-Rollenspiel).

Wie lange hast du schon einmal am Stück gespielt? Was ist dein persönlicher „Don’t stop gaming-Rekord“ bislang? Wann und wo war das?
Bei mir war’s früher (bevor ich Kinder hatte) absolut normal, mal im Laufe eines Wochenendes 14 Stunden oder mehr zu spielen - pro Tag. Insbesondere, weil ich neun Jahre professionell Computerspiele getestet habe. Und wenn man möglichst schnell möglichst umfassend etwa ein Online-Rollenspiel testen will, dann kommt man nicht drum herum, aus wenigen Tagen das Maximum an Spielzeit rauszuholen.

Was ist deine persönliche Strategie, um so lange wie möglich durchzuhalten?
Ich werde mich bemühen, so gut es geht vorzuschlafen. Aber das geht bei mir eigentlich nie. Insofern hoffe ich einfach auf gute Spiele, denn dann vergesse ich auch mal so Nebensächlichkeiten wie Schlafen oder Essen. Was mir auch helfen wird ist, dass viele Spiele heutzutage darauf setzen, dem Spieler möglichst oft möglichst viele Erfolgserlebnisse zu bieten. Und so ein Punkterausch hält einen auch wach.

Wie schätzt du deine Chancen ein?
Mit zwei kleinen Kindern zuhause ist unausgeschlafen mein Naturzustand. Das ist natürlich ein Nachteil. Allerdings lasse ich mich auch gerne auf gute Spiele ein und entwickele dann einen großen Ehrgeiz, die zu meistern oder wenn möglich durchzuspielen. Einem Nichtspieler wird das Gedaddel vermutlich schneller langweilig.

Was erwartest du vom Dauerzocken?
Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse der medizinischen Begleituntersuchungen. In Spielerkreisen (und auch in der Öffentlichkeit) ist es ja eine vieldiskutierte Frage, ob und wie sich Computerspiele auf den Körper und insbesondere das Hirn auswirken. Ich freue mich drauf, das mal an mir selbst testen zu lassen.

Wovor hast du am meisten Angst? Was sind deine größten Bedenken?
Ich habe grundsätzlich keine Angst vor dem Experiment, weil Computerspiele meine „natürliche Umgebung“ sind. Ich weiß allerdings, dass mein linkes Auge nach langem Dauerzocken gerne mal ein geplatztes Äderchen bekommt. Ich hoffe, das wird unter Extrembedingungen nicht zu stark.

Was wird das größere Problem sein, rund um die Uhr zu spielen oder fast 24 Stunden wach zu bleiben?
Definitiv das Wachbleiben. Ich schlafe nämlich sehr gern (und chronisch zu wenig). Das Einzige, was ich noch lieber mache, ist Computerspielen. Insofern ist das eine einfache Frage für mich.