- Bildquelle: ProSieben/Micah Smith © ProSieben/Micah Smith

Wäre die schüchterne Justine während der Shootings und Perfomances so aus sich rausgegangen, wie gestern Abend nach dem tränenreichen Abschied, sie hätte die 14. Staffel von "Germany's next Topmodel" 2019 womöglich gewinnen können. Immerhin war sie unter den Mädchen eine der hübschesten Topmodel-Anwärterinnen. Weder Heidi Klum noch Fotografen und Gastjuroren wurden müde, das zu betonen. 

Justine hatte böse Vorahnung und konnte es trotzdem nicht glauben

Bereits vor ihrem Entertainment-Auftritt als akrobatische Tänzerin zu dem Sia-Hit „Chandelier“ in Folge 9 gestand Justine etwas aufgeregt: „Ich habe sehr Angst raus zu fliegen. Ich würde sagen, dass es für mich knapp wird diese Woche. Hier bei den Mädels ist es halt oft so, dass man etwas untergeht.“ Justines Schüchternheit blieb auch den anderen Mädchen nicht verborgen, wie etwa Theresia: „Justine sagt auch von sich selbst, dass sie ruhig ist. Sie ist halt keine Entertainerin.“

Doch bereits beim vorangegangenen Schlangen-Shooting zeigte sich Heidi etwas enttäuscht: „Es ist zu wenig Bewegung drin. Es sieht schön aus, aber mehr wie Beauty-Shooting.“ Und dabei sollte es doch einen gewissen Unterhaltungswert bieten. Das monierte dann auch der Star-Fotograf Brian Bone Smith: „Du bist hübsch. Das ist gar keine Frage. Das ist einfach. Aber den anderen Teil davon zu bekommen ... Wir sprechen von Entertainment.“

Thomas Gottschalk vermutet zu viel Druck bei Justine

Für ihre Tanz-Performance vor Heidi Klum, Thomas Gottschalk und einem Live-Publikum konnte Justine beim Foto-Shooting also leider kaum Selbstbewusstsein sammeln. Entsprechend nervös verlief dann auch ihr Auftritt. Bereits während des Tanzes kritisierte Heidi: „Sie denkt zu viel über das Video nach. Sie macht nichts Eigenes.“ Entertainment-Profi Thomas Gottschalk wurde sogar noch deutlicher: „Man hat bestenfalls mit ihr mitgelitten.“

Als dann die Entscheidung anstand, verdeutlichte Thomas Gottschalk seinen Eindruck gegenüber Justine: „Ich habe ein bisschen mit dir gelitten. Ich frage mich, ob du dich da nicht selber auch ein bisschen unter Druck gesetzt hast.“

Heidi bezog in ihr Urteil auch die Eindrücke der letzten Wochen mit ein und meinte: „Liebe Justine, es fällt mir jedes Mal schwer ein Mädchen gehen zu lassen, aber wenn ich merke, dass ein Mädchen an ihre Grenzen kommt, dann bringt es auch nichts dieses Mädchen Woche für Woche mitzuschleppen. Aber bei dir ist es etwas anderes. Ich sehe dein Potential. Ich sehe was in dir sein könnte.“ Und während bei Justine die Tränen zu kullern beginnen, sagt Heidi den entscheidenden Satz: „Liebe Justine, ich habe heute leider kein Foto für dich.“

Backstage schießt Justine gegen die anderen Mädchen

Nach ihrem GNTM-Aus ging Justine im Backstage erstmals seit neun Wochen so richtig aus sich raus. Nach den Tränen kamen etliche Schimpftiraden über ihre Topmodel-Konkurrentinnen: „Hier sind so viele Mädchen, die das alles nur faken, die einfach gar keinen Bock haben, die schon sagen ‚Ich will gar nicht ins Finale kommen‘. Warum sind die denn noch dabei?“

Und direkt vor den Mädchen wiederholte Justine ihren Vorwurf nochmals: „Es braucht euch nicht leid tun. Ihr müsst einfach mal alle zu schätzen wissen, dass ihr hier seid. Und nicht sagen ‚Ich will nicht ins Finale‘. Wenn ihr nicht ins Finale wollt, dann geht jetzt aus der Tür raus.“ 

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