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Im Clip: Kandidatin Martina im Exit-Interview

Das Abenteuer "Germany's Next Topmodel" 2022 startete Martina zusammen mit ihrer Tochter Lou-Anne. Welchen Einfluss die Show auf ihre Mutter-Tochter-Beziehung hat und mit welchen Unsicherheiten Martina zu kämpfen hatte, verrät sie im Interview.

Was hat sich in deinem privaten Umfeld seit GNTM verändert?

Martina: Also was mich persönlich besonders bestärkt, ist, dass sich mein Mann als mein bester und erster Fan entpuppt hat. Und das ist etwas, was uns als Eheleute extrem zusammengebracht hat. Das war wirklich schön.

Bereust du eine konkrete Situation und wenn, warum?

Martina: Definitiv. Wir mussten ja immer ungeschminkt auftreten. Wir waren am Set und kamen ungeschminkt hin und da war ich so unsicher. Ich habe nicht gewusst, wie ich aussehe. Und jetzt sehe ich das und ich denke mir: "Martina, du hast eigentlich eh gut ausgesehen! Du hättest dich ruhig einfach ganz normal verhalten können." Ich war zum Teil hier sehr unsicher, auch was das Make-up und das Styling betroffen hat. Zum Teil hab ich mich da nicht so wohl gefühlt. Das war einfach anders als ich es gewohnt war. Ja, also das bereue ich ein bisschen. Es war nichts Großartiges. Aber es ist schade, weil ich da wirklich unentspannt war. Das sieht man einfach dann zum Teil. Das hätte ich anders gemacht.

Hat sich während GNTM etwas zwischen dir und Lou-Anne verändert?

Martina: Zwischen Lou-Anne und mir hat sich nichts verändert. Es hat sich etwas verstärkt. Das ist, glaube ich, eine gegenseitige Wertschätzung. Also wir sind da sehr professionell aufgetreten, nicht nur als Mutter und Tochter. Aber ich habe sie wirklich in diesem Setting mit den jungen Frauen kennengelernt – und war immer wieder stolz. Ich war stolz, wie sie aufgetreten ist, wie sie sich artikuliert hat, wie sie die Herausforderungen gemeistert hat. Als Mutter macht man sich immer Sorgen. Was wird aus den Kindern? Haben sie genug Antrieb und Ehrgeiz? Da habe ich schon bemerkt: Ja, sie hat ihn.

Was war deine größte Herausforderung bei GNTM?

Martina: Es waren alles wirklich tolle Herausforderungen und auch wirklich zum Teil schwierig. Das Schwierigste war aber natürlich dieses Tanzen für Ava Max. Also das hat man auch gesehen. Da bin ich zuerst komplett ausgestiegen. Das hat mich so genervt. Das war wirklich schwierig. Wir hatten genug Übungszeit dazwischen. Insofern habe ich dann die Choreografie so in meiner Art, finde ich, ganz gut hingebracht. Aber das war echt schwierig.

Wie fandest du das Zusammenleben mit den jüngeren und älteren Models?

Martina: Ich bin so positiv überrascht von der jungen Generation. Ich glaube schon, dass gruppendynamisch sich auch etwas getan hat dadurch, dass drei Ältere dabei waren. Ich bin jetzt positiv eingestimmt, auch für die Zukunft, weil diese Generation einfach toll ist.

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