„Leaving Neverland“ – die dunkle Seite von Michael Jackson

Michael Jackson galt als genialster Kreativer der Popmusik seit den Beatles und laut dem Guinness-Buch der Rekorde als erfolgreichster Entertainer aller Zeiten. Er verkaufte geschätzte 750 Millionen Tonträger, gewann die meisten Grammys und war am häufigsten auf Platz 1 in den US-Charts.

Darüber hinaus gilt er als der Pop-Star, der die meisten Wohltätigkeitsorganisationen sowohl finanziell wie auch repräsentativ unterstützte. Für sein soziales Engagement wurde Michael Jackson vielfach geehrt und zweimal für den Friedensnobelpreis nominiert. Michael Jackson war nicht nur der King of Pop, er war auch ein echter Wohltäter. Und doch gibt es da auch die dunkle Seite des Pop-Idols, dessen dokumentarische Offenbarung es nun vermag, das Denkmal einer ganzen Musikgeneration zum Einsturz zu bringen – die Rede ist von der Dokumentation „Leaving Neverland“.

Zerstört die Doku „Leaving Neverland“ das Idol einer ganzen Generation?

Über die Doku „Leaving Neverland“ von HBO (Samstag, 6. April 2019 bei ProSieben und als Online-Stream auf ProSieben.de) diskutiert aktuell die ganze Welt intensiv. Die gezeigten Bilder und Interviews sollen Licht ins Dunkel bringen und beleuchten die vermeintlich pädophile Seite des King of Pop. Aufgeteilt ist der Film in zwei Parts. „Leaving Neverland Part 1“ lässt die beiden Männer James Safechuck (40) und Wade Robson (37) parallel aber voneinander unabhängigen ihre Geschichten erzählen, wie sie von Michael Jackson als Kinder sexuell missbraucht wurden. "Er war einer der gütigsten, sanftesten, liebevollsten Menschen, die ich kannte", sagt Wade Robson in der Doku über sein ehemaliges Idol. "Und er hat mich über sieben Jahre sexuell missbraucht."

Part 2 von „Leaving Neverland“ zeigt vor allem die Prozesse gegen Michael Jackson, die 1993 ihren Anfang nahmen, als der damals 13-jährige Jordan Chandler behauptete, dass ihn der Sänger missbraucht habe, als er auf dessen Ranch Neverland übernachtete. Außerdem berichtet die zweite Hälfte, wie Wade Robson und James Safechuck erst Jahre nach den Geschehnissen zu der Erkenntnis kamen, traumatisiert zu sein.

"Leaving Neverland", Samstag, 6. April 2019 um 20:15 Uhr auf ProSieben.

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