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Von Andrea Ballmann

Michael "Bully" Herbig (44) tritt als erfolgreicher deutscher Schauspieler in die Fußstapfen von Oscar-Gewinner Christoph Waltz (56) und startet eine Hollywood-Karriere. Der Komiker, der sich in Deutschland mit "Der Schuh des Manitu" 2001 einen Namen machte, ergatterte eine Rolle in "Der unglaubliche Burt Wonderstone" und steht neben Comedy-Größen Steve Carell (50) und Jim Carrey (51) vor der Kamera. 

Der Part von Bully ist relativ klein, aber er nutzte die Gelegenheit und hinterließ in der amerikanischen Filmhochburg einen bleibenden Eindruck. Vier Drehtage hatte Bully in Los Angeles, rund drei Minuten wird er in der Komödie von Regisseur Don Scardino zu sehen sein.

Bully überzeugt seine Kollegen und die Kino-Besucher mit seinem deutschen und doch internationalen Humor. Im Interview mit "spot on news" lobte Carrey den Deutschen: "Mike ist ein großartiger Kerl. Witzig, charmant, ein guter Schauspieler." Der "Der Mondmann"-Darsteller wird weiter auf "Bild.de" zitiert: "Ich liebe ihn. Wäre er eine Frau, wäre meine Suche zu Ende." Auch dessen Kollege Carell findet, Bully sei "ein toller Typ". Auf all die überschwänglichen Komplimente reagierte Bully aber ganz bescheiden und sagte lediglich: "Hier ist der rote Teppich weicher und roter als zu Hause."

"Der unglaubliche Burt Wonderstone" wird am 4. April in den deutschen Kinos erscheinen. In den USA hat der Streifen bereits am 11. März Weltpremiere gefeiert. Vor dem TCL Chinese Theatre in Hollywood schritt Bully bravourös zusammen mit der Crème de la Crème der Hollywood-Comedy-Größen über den roten Teppich. Neben Carell und Carrey gehören auch Olivia Wilde (29) und Steve Buscemi (55) zur Starbesetzung.

In der Komödie geht es um zwei Magier, die in Las Vegas jeden Abend eine große Show auf die Beine stellen. Der Ruhm steigt dem Duo zu Kopf und es kommt zum Streit. Als dann noch ein neuer Magier Erfolg in der Zocker-Metropole feiert, ist das Desaster perfekt.