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Beim Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge in der Nähe von Schwäbisch Hall im Nordosten Baden-Württembergs sind am Sonntag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Maschinen seien am Nachmittag im Landeanflug gewesen, teilte die Polizei mit. Demnach handelt es sich um ein Sportflugzeug und um ein Ultraleichtflugzeug. «Sie waren im Landeanflug, mehr kann ich noch nicht sagen», erklärte ein Polizeisprecher am Abend.

Ob es weitere Opfer gab, war zunächst unklar. Die Rettungskräfte hätten das verunglückte Sportflugzeug noch nicht näher untersuchen können, weil für sie eine Gefahr von den Sicherungssystemen für Insassen ausgehe, sagte der Sprecher am Abend. Dabei handelt es sich um eine Art Fallschirmsystem für den Notfall. In ersten Berichten war von einer Art Schleudersitz die Rede. «Wir sind dabei, das Sicherungssystem zu entschärfen», so der Sprecher. Daran arbeiteten Experten auch Stunden nach dem Unglück.

Das Ultraleichtflugzeug brannte laut Polizei aus und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei einem der Toten um den Piloten der Maschine handelt. Der zweite Verunglückte habe in dem Sportflugzeug gesessen, so der Polizeisprecher. Ob er auch der Pilot war, stand zunächst nicht fest.

Die Absturzstelle rund 6000 Meter von dem dortigen Flughafen wurde weiträumig abgesperrt. Ein Polizeihubschrauber war vor Ort. Das Technische Hilfswerk leuchtete die Unglücksstelle aus. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingeschaltet.

Woher die Flugzeuge kamen, war am Abend unklar. «Das können wir noch nicht sagen», so der Polizeisprecher. Er rechnete damit, dass die Bergungsarbeiten bis tief in die Nacht andauern werden.