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Fünf Anträge mit deutscher Beteiligung stehen bei der nächsten Tagung des Unesco-Welterbekomitees im Sommer auf der Tagesordnung. Wie die deutsche Unesco-Kommission mitteilte, wird die Sitzung wegen der Corona-Pandemie vom 16. bis zum 31. Juli online abgehalten. Sie sollte ursprünglich schon 2020 im chinesischen Fuzhou stattfinden, wurde aber abgesagt.

5 deutsche Anträge vorgeschlagen

Aus Deutschland sind die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt sowie Orte des jüdischen Mittelalters in Speyer, Mainz und Worms zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgeschlagen. Ein weiterer Antrag gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und Tschechien betrifft bedeutende europäische Bäder des 19. Jahrhunderts. Aus Deutschland sind Bad Ems, Bad Kissingen und Baden-Baden dabei.

 

Auf gemeinsamen Antrag von Österreich, der Slowakei, Ungarn und Deutschland soll der römische Grenzwall Donaulimes als Welterbe anerkannt werden. Dasselbe beantragen die Niederlande und Deutschland für den Niedergermanischen Limes.

Auf der Liste des Unesco-Welterbes stehen zurzeit 1121 Kultur- und Naturstätten, davon 46 aus Deutschland.