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Beim Zusammenstoß zweier Personenzüge in der Nähe von Wien sind am frühen Freitagabend mehrere Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr sprach von 15 bis 20 Verletzten, die vor allem über Kopf- und Rückenschmerzen klagten, einige von ihnen hätten aber auch Kopfwunden erlitten. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar.

Zwei Waggons umgestürzt

Im Ort Kritzendorf vor den Toren der österreichischen Hauptstadt seien gegen 18.00 Uhr eine Schnellbahn und ein Personenzug seitlich aneinander gestoßen, berichtete der österreichische Rundfunk ORF unter Berufung auf den Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos, Franz Resperger. Zwei Waggons seien dabei umgestürzt, ein weiterer habe sich zur Seite geneigt. Etliche Passagiere seien in den umgestürzten Waggons eingeschlossen gewesen, aber keiner eingeklemmt, berichtete Resperger der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist den Informationen zufolge in dem Ort in der Gemeinde Klosterneuburg im Einsatz. Auch zwei Rettungshubschrauber wurden zum Unglücksort beordert. Die Feuerwehr war vor allem damit beschäftigt, Passagiere aus den umgestürzten Waggons zu retten.