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Wie die Luftwaffe weiter mitteilte, konnte beide Piloten den Schleudersitz betätigen. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Ein erster Bericht über das Unglück kam nach dpa-Informationen vom Piloten eines dritten Eurofighters, der die Kollision und den Absturz der Luftwaffe meldete.

Zuvor hatte das Landesinnenministerium in Schwerin den Absturz beider Maschinen bestätigt. Der Radiosender «Ostseewelle» und die Tageszeitung «Nordkurier» hatten zuerst darüber berichtet.

Eines der beiden Flugzeuge stürzte nach Worten eines Ministeriumssprechers nahe der Ortschaft Jabel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in ein Waldstück. Das andere sei südlich der Ortschaft Nossentiner Hütte an einem Waldrand abgestürzt. Beide Orte sind rund zehn Kilometer voneinander entfernt.

Beide Maschinen gehörten zum Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff", das in Laage bei Rostock stationiert ist. Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) werde an die Unglücksstelle fliegen, um sich ein Bild von der Lage zu machen, teilte sein Sprecher mit.