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Nach der lebensgefährlichen Kopfverletzung eines zweijähriges Kind durch eine umherfliegende Flasche im Bahnhof von Kamen ist der Verursacher noch nicht bekannt. "Im Moment gibt es keine Hinweise auf einen etwaigen Werfer der Flasche", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund, Henner Kruse, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

Die Behörde ermittle in die Richtung, dass die Whiskyflasche aus einem durchfahrenden Zug geworfen worden sei. Es werde wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Polizisten haben demnach die Personalien der Fahrgäste des Zuges aufgenommen, der in Greven gestoppt wurde. Befragungen seien Teil der Ermittlungen.

Zweijährige außer Lebensgefahr

Der Vater des Kindes war mit dem Mädchen auf dem Arm am Freitagmorgen die Treppe zum Gleis im Bahnhof Kamen hinaufgestiegen. Unvermittelt flog dann nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus einem durchfahrenden Zug eine Flasche. Sie traf das Kind am Kopf, es wurde lebensgefährlich verletzt. Der Zustand des Kindes sei nach einer Operation stabil, wie ein Polizeisprecher am Samstagvormittag sagte.