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Alle syrischen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben Menschenrechtlern zufolge ihre ehemalige Hochburg Al-Rakka in Nordsyrien verlassen. In der Nacht zum Samstag habe auch die letzte Gruppe die Stadt geräumt, sagte der Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen Tagen seien die Männer und ihre Familien nach einer Abmachung der kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) mit den Extremisten aus der Stadt gebracht worden.

Ausländische Mitglieder des IS verharren demnach allerdings weiterhin in der schwer umkämpften Stadt. Es war zunächst unklar, um wie viele Kämpfer es sich handelt. Al-Rakka galt neben Mossul im Nordirak als wichtigste Stadt in den Händen des IS. Das SDF-Bündnis hatte den Marsch auf Al-Rakka vergangenes Jahr im November begonnen; nachdem sie eingekreist war, begann der Sturm auf Stadt Anfang Juni. Die internationale Anti-IS-Koalition unterstützt die Offensive aus der Luft.