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Mit mehreren großen Manövern zu Wasser, zu Lande und in der Luft hat Russland die von Kremlchef Wladimir Putin angeordnete Kontrolle der Gefechtsbereitschaft der Streitkräfte fortgesetzt. Kampfeinheiten der Baltischen Flotte, der Luftwaffe und der Truppen des südlichen Wehrbezirks seien für Übungszwecke in erhöhte Kampfbereitschaft versetzt worden. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag mit.

Kontrolliert würden unter anderem der Zustand der Truppen und die Funktionstüchtigkeit der Technik, hieß es. Putin hatte die Manöver für die Zeit vom 16. bis 21. März angesetzt. Die Übungen gelten auch als Reaktion auf die von den Nato-Staaten im Zuge des Ukraine-Konflikts verstärkte militärische Präsenz des Westens an den Außengrenzen Russlands.

Innerhalb von 24 Stunden sollten 50 Flugzeuge und Hubschrauber Strecken zwischen 400 und 4000 Kilometern zurücklegen, teilte das Ministerium in Moskau mit.

38.000 Soldaten im Einsatz

Insgesamt nehmen demnach an den Manövern rund 38.000 Angehörige der Streitkräfte teil. Überprüft würden dabei mehr als 3000 Einheiten von Militärtechnik, darunter viele Panzer. Auch 41 Schiffe, 15 U-Boote und 110 Flugzeuge sowie Hubschrauber würden getestet, hieß es.