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Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat sich von der Idee einer möglichen unabhängigen Kandidatur offenbar verabschiedet. Trump werde sich verpflichten, nicht als Unabhängiger anzutreten, sofern er die republikanischen Vorwahlen nicht gewinnen sollte, berichteten US-Medien unter Berufung auf einen ehemaligen Top-Berater.

Trump wollte sich am Donnerstag mit dem Parteivorsitzenden Reince Priebus in New York treffen und danach (20.00 MESZ) eine Stellungnahme abgeben. Am Mittwoch hatte die "Grand Old Party" die Präsidentschaftsbewerber um einen entsprechenden Treue-Eid gebeten, der nach Einschätzung von Beobachtern klar auf Trump abzielt.

Unter den republikanischen Bewerbern führt der milliardenschwere Unternehmer derzeit die Umfragen an. Parteistrategen fürchten, dass eine unabhängige Kandidatur Trumps einem republikanischen Kandidaten bei den Wahlen im November 2016 die notwendigen Stimmen zum Sieg nehmen und letztlich zum Wahlerfolg der Demokraten führen könnte. Bei der ersten TV-Debatte der zehn Spitzenkandidaten hatte sich Trump ein unabhängiges Rennen ums Weiße Haus als einziger noch offen gehalten.