Die SPD hat sich von ihrem Umfrage-Rekordtief leicht erholt und liegt im RTL/n-tv-Trendbarometer des Forsa-Instituts derzeit bei 18 Prozent. Das ist gegenüber der Vorwoche ein Plus von zwei Prozentpunkten. Die leichte Erholung begründete Forsa-Chef Manfred Güllner nach Angaben von RTL und n-tv vom Montag damit, dass sich die heftigen Turbulenzen in der SPD gelegt hätten, nachdem Martin Schulz vom Amt des Parteivorsitzenden zurückgetreten war und auf das Außenministerium verzichtet hatte. In einer INSA-Umfrage für die "Bild"-Zeitung waren die Sozialdemokraten vor einer Woche sogar auf 15,5 Prozent gestürzt und damit erstmals von der AfD überholt worden, die auf 16 Prozent kam.

Der neuen Forsa-Umfrage zufolge verbessern sich auch die Unionsparteien geringfügig auf 35 Prozent (plus 1). Hier sei ausschlaggebend, dass "die Diskussionen innerhalb der CDU über das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen" abgeflaut sei, nachdem Annegret Kramp-Karrenbauer als künftige CDU-Generalsekretärin nominiert wurde.

Die AfD liegt unverändert bei 13 Prozent, die Grünen kommen auf 12 und die Linken wie die Freidemokraten auf je 9 Prozent. Den Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen gab Forsa mit 25 Prozent an.