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Die USA haben nach Angaben des Weißes Hauses mit dem Rückzug ihrer Soldaten aus Syrien angefangen. "Wir haben damit begonnen, US-Soldaten nach Hause zu holen, während wir in die nächste Phase dieses Einsatzes übergehen", heißt es in einer von der Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Mittwoch verbreiteten Stellungnahme.

Vor fünf Jahren sei die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eine sehr mächtige und gefährliche Kraft im Nahen Osten gewesen. "Die USA haben jetzt das territoriale Kaliphat besiegt", heißt es in der Stellungnahme weiter. Dies bedeute jedoch nicht, dass die weltweite Koalition im Kampf gegen den IS oder deren Kampagne beendet sei.

"Die USA und unsere Verbündeten stehen bereit, um auf allen Ebenen erneut einzugreifen, um amerikanische Interessen zu verteidigen, wann immer das notwendig ist", betonte Sanders. Die Zusammenarbeit, um radikalen Islamisten ihre territorialen Ansprüche zu verweigern, gehe weiter.

"Wir haben den IS in Syrien geschlagen"

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor über Twitter betont: "Wir haben den IS in Syrien geschlagen, das war der einzige Grund, während der Trump-Präsidentschaft dort zu sein."

Trump hatte in der vergangenen Woche mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan telefoniert. Die USA haben derzeit rund 2000 Soldaten in Syrien stationiert, offiziell als Berater und Trainer der syrischen Oppositionstruppen.