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Bayer Leverkusen bleibt mit Trainer Peter Bosz im Angriffsmodus. Beim 2:0 (1:0) gegen eine personell dezimierte Fortuna aus Düsseldorf setzte die Werkself am Sonntag ihren Höhenflug fort und darf nach dem vierten Sieg in Serie in der Fußball-Bundesliga sogar Richtung Königsklasse schauen.

Nach den Treffern durch Jungstar Kai Havertz in der 18. Minute und Leon Bailey (66.) hat Bayer bei 36 Punkten nur noch fünf Zähler Rückstand auf den Tabellenvierten RB Leipzig. Aufsteiger Düsseldorf ist trotz der Niederlage relativ sorgenfrei: Der Vorsprung auf den VfB Stuttgart und Relegationsplatz 16 beträgt weiter zehn Zähler.

"Wir haben unter Trainer Bosz viele Dinge positiv verändert in den zurückliegenden zwei Monaten. Jetzt rollen wir das Feld von hinten auf - viermal waren wir jetzt erfolgreich und wollen natürlich auch nächste Woche wieder gewinnen", kündigte Torschütze Havertz an. Am kommenden Sonntag muss die Bayer-Elf in Dortmund ran.

Bobic: "Können damit leben"

Eintracht Frankfurt kam unterdessen im zweiten Sonntagsspiel nur zu einem 1:1 (1:0) gegen den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach und holte das vierte Remis nacheinander. Der DFB-Pokalsieger blieb damit in der Rückrunde ungeschlagen, allerdings feierten die Mit-Konkurrenten wie der VfL Wolfsburg und die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag Siege.

Vor 51.500 Zuschauer in der ausverkauften Commerzbank-Arena schoss Danny da Costa (45./+1) die Führung für die Frankfurter, Denis Zakaria (82.) gelang der verdiente Ausgleich für die Gladbacher.

"Wir können damit leben", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic dem TV-Sender Sky und verwies auch auf die Anstrengung der Europa-League-Tour bei Schachtjor Donezk in Charkiw. "Wir haben eine gute Mentalität gezeigt, haben aber auch Chancen liegen gelassen." Gladbach-Profi Christoph Kramer war ebenfalls mit dem Punkt zufrieden. "Es war in der ersten Halbzeit mehr drin. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann nicht mehr die klaren Chancen. Aber es ist okay."