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Borussia Dortmund ist problemlos in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Finalist der vergangenen beiden Spielzeiten hatte am Montag bei seiner Pflichtaufgabe gegen den Regionalligisten Eintracht Trier keine Mühe und gewann verdient 3:0 (3:0).

Vor 10.805 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion erzielten Shinji Kagawa (8./33.) und André Schürrle (45.) die Treffer.

Damit ist der BVB einer von 16 Erstligisten, die bei der Auslosung der kommenden Runde am Freitag im Anschluss an den Ligaauftakt zwischen Bayern München und Werder Bremen noch dabei sind. Ausgeschieden sind Bremen und Aufsteiger RB Leipzig.

Sandhausen mit Last-Minute-Treffer

Nur mit Mühe weiter ist der Hamburger SV. Der Bundesligist gewann beim Drittliga-Aufsteiger FSV Zwickau 1:0 (0:0). Neuzugang Alen Halilovic erzielte in der 70. Minute den einzigen Treffer.

Damit vermied die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia ein peinliches Erstrunden-Aus wie im Vorjahr. Damals schied der HSV bei Carl Zeiss Jena aus.

Zweitligist SV Sandhausen setzte sich beim Drittliga-Vertreter SC Paderborn 2:1 (1:0) durch. Richard Sukuta-Pasu (18./Foulelfmeter) und Tim Kister (90.+1) trafen für die Gäste aus Sandhausen. Sven Michel hatte das zwischenzeitliche 1:1 (50.) der Paderborner erzielt.

Sané macht Hannover glücklich

Hannover 96 hat den ewigen Pokalschreck Kickers Offenbach erst durch ein Tor in der letzten Sekunde der Verlängerung besiegt und mit viel Glück die zweite Runde erreicht.

Salif Sané verwandelte in der 121. Minute einen Handelfmeter, als der Bundesliga-Absteiger beim finanziell schwer angeschlagenen Traditionsverein aus der Regionalliga Südwest 3:2 (2:2, 2:1) nach Verlängerung gewann.

Neuzugang Martin Harnik hatte den Favoriten schon früh in Führung gebracht und danach auch das 2:0 durch Felix Klaus (22.) vorbereitet.

Vor 10.573 Zuschauern kamen die Kickers zunächst in der 29. Minute zum Anschlusstreffer und nach einer Roten Karte für Hannovers Waldemar Anton (48./Notbremse) auch direkt zum Ausgleich (49.). Beide Tore erzielte Serkan Firat.

Doch auch der OFC spielte nach einer Gelb-Roten Karte für Kristian Maslanka (61.) lange Zeit nur zu zehnt.