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Jetzt ist es amtlich: Nach Arjen Robben wird auch Franck Ribéry den FC Bayern München im Sommer verlassen. Auf seiner Webseite teilte der Rekordmeister mit, dass Ribéry seinen bis 30. Juni laufenden Vertrag nicht verlängern werde. "Als ich zu Bayern gekommen bin, ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Der Abschied wird nicht leicht werden, aber wir dürfen nie vergessen, was wir zusammen erreicht haben", wird Ribéry dort zitiert. "Wir haben so viel zusammen gewonnen - über 20 Titel", sagte der Franzose wehmütig.

Wie es für den 36-Jährigen sportlich weitergehen soll ist indes noch unklar. "Ich habe noch keinen richtigen Plan für die nächste Saison. Ich weiß nicht, was ich mache und wo ich hingehe, um Fußball zu spielen", sagte er.

Er wolle weiterspielen. Aber die Zukunft stehe noch nicht hundertprozentig fest, sagte der Franzose, der zwölf Jahre das Bayern-Trikot trug. Zuletzt war über einen Wechsel in die Türkei zu Galatasaray Istanbul spekuliert worden. Auch Katar war wiederholt ein Thema.

Abschiedsspiel für "Robbery"

Der FC Bayern kündigte das geplante Abschiedsspiel für Ribéry und Arjen Robben, der seine Zukunft als Fußball-Profi ebenfalls offen lässt, für das Jahr 2020 an. "Franck und Arjen sind großartige Spieler. Der FC Bayern hat beiden sehr viel zu verdanken und wird ihnen einen großartigen und emotionalen Abschied bereiten. Sie haben die erfolgreichste Dekade des FC Bayern mit fantastischem Fußball mitgeprägt", äußerte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in einer Vereinsmitteilung.

Seit 2007 wirbelt Ribéry auf dem linken Flügel für die Münchner. 30 Millionen Euro bezahlten sie damals an Olympique Marseille. Davor spielte Ribéry kurz für Galatasaray. "Der Abschied wird nicht leicht werden, aber wir dürfen nie vergessen, was wir zusammen erreicht haben", sagte Ribéry, der im Video erstmals über den Abschied sprach.

Den ehemaligen Real- und Chelsea-Spieler Robben ließen sich die Bayern 2009 rund 24 Millionen Euro kosten. Er habe die weitere Planung "ein bisschen an die Seite geschoben, ich wollte erst wieder fit werden", sagte der 35-Jährige am Samstag. Bei ihm war wiederholt über eine Rückkehr in die Heimat Niederlande spekuliert worden.