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Flink, flott und fußballerisch famos: Eintracht Frankfurt hält weiter Kurs auf die Champions League und bleibt 2021 als einziges Team in der Fußball-Bundesliga ungeschlagen. Die Mannschaft von Adi Hütter spielte am Sonntag ein 3:1 (1:0) bei der TSG 1899 Hoffenheim heraus. Der österreichische Trainer baute damit seine Serie gegen die Kraichgauer mit dem sechsten Sieg in Serie aus. Filip Kostic (15. Minute), Evan Ndicka (62.) und André Silva (64.) mit seinem 17. Saisontor trafen im leeren Sinsheimer Stadion für die Gäste. Ihlas Bebou (47.) sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Die Eintracht grüßt nach dem 20. Spieltag und zuletzt neun ungeschlagenen Spielen (sieben Siege, zwei Remis) stolz vom vierten Tabellenplatz. Hoffenheim ist als Zwölfter weiter nur Mittelmaß.

Sturm ganz stark

Hütter ließ Rückkehrer Luka Jovic, die Leihgabe von Real Madrid, auch bei dessen fünftem Spiel zunächst nur auf der Bank. Die quirlige Offensivabteilung der Gäste bereitete den Hoffenheimern aber auch ohne den Serben von Beginn an Schwierigkeiten. Mit präzisen Pässen in die Schnittstellen riss die Eintracht Löcher in die von Kevin Vogt organisierte TSG-Abwehr.

Der Routinier bekam in Chris Richards einen neuen Nebenmann an die Seite gestellt: Der 20 Jahre alte US-Nationalspieler war kurz vor Transferschluss vom FC Bayern ausgeliehen worden und durfte gleich von Beginn an ran.

Die frühe Führung der Eintracht lief aber nicht über Richards' Seite. Amin Younes setzte den herausragenden Kostic auf Linksaußen fein in Szene. Der Flügelflitzer - in diesem Moment völlig alleine gelassen von seinem serbischen Kumpel und Ex-Eintracht-Profi Mijat Gacinovic - schoss aus spitzem Winkel ein.

Jovic als Joker

Mit der Hereinnahme von Bebou nach der Pause bewies Hoeneß dann ein glückliches Händchen: Der Stürmer tankte sich im gegnerischen Strafraum durch und erzielte fast von derselben Stelle wie Kostic beim ersten Tor den Ausgleich. Ermutigt erhöhten die Hoffenheimer das Tempo - und hätten durch Ishak Belfodil (52.) beinahe die Führung erzielt.

Doch dann schlug die Eintracht mit zwei Kopfballtoren innerhalb von wenigen Minuten zu. Kostic glänzte dabei beide Male als Vorbereiter, Ndicka und Silva nickten zum 2:1 und 3:1 ein. So waren die Frankfurter gar nicht mehr auf Jovic als Joker angewiesen. Hütter brachte den Angreifer, der in vier Teileinsätzen dreimal getroffen hatte, aber noch in der 72. Minute.