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Mit der Bilanz des vergangenen Jahres zeigte sich Finanzvorstand Nicolas Peter unzufrieden. BMW verkaufte zwar mehr Autos, aber der Umsatz sank leicht auf 97,5 Milliarden Euro. Wegen der Rabattschlacht bei der Umstellung auf den neuen Abgasstandard WLTP, der chinesischen Strafzölle auf die in den USA gebauten BMW-Fahrzeuge, Rückrufen und hoher Investitionen fiel das Ergebnis vor Steuern um 8 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Der Gewinn brach sogar um 17 Prozent ein auf 7,2 Milliarden Euro. Die Dividende für die Aktionäre wird nun entsprechend gekürzt.

Mehr als eine halbe Milliarde

Auch dieses Jahr gebe es kräftig Gegenwind, sagte der Finanzchef. Allein schon steigende Rohstoffpreise und der starke Euro dürften BMW mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten. Zugleich müsse BMW weiter kräftig in neue Modelle, Elektromobilität und die Entwicklung autonom fahrender Autos investieren. Selbst wenn es keinen ungeregelten Brexit und keine Zollerhöhungen zwischen den USA und China gebe, "wird das Konzernergebnis vor Steuern voraussichtlich ebenfalls deutlich unter dem des Vorjahres liegen", sagte Peter.