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Autohersteller und -handel haben sich im Februar bei Rabattaktionen für Neuwagen erneut zurückgehalten. Im Vergleich zum Januar sind die Kaufanreize nur leicht gestiegen, wie das Duisburger CAR-Institut in seiner regelmäßigen Marktstudie am Samstag berichtet. Die «zurückhaltende Frühlingslaune» begründet sich in hohen Zahlen für Eigenzulassungen und einem verstärkten Angebot kostengünstiger Auto-Abos.

Preisaktionen unter Vorjahresmonat

Die Intensität der Preisaktionen lag aber deutlich unter dem noch nicht von der Corona-Krise geprägten Vorjahresmonat. Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer führt das auf die gebremste Produktion zurück, die unter anderem am fehlenden Nachschub von Halbleitern und Stahl leide. Daher sei im gesamten Jahr nicht mit allzu großen Rabattaktionen zu rechnen.

 

Vergleichsweise günstige Neuwagen müssten in den nächsten Wochen bei vielen Importeuren zu finden sein, die zu Jahresbeginn viele Autos auf eigene Rechnung zugelassen haben. Diese Fahrzeuge drängen als Tageszulassungen, Vorführwagen oder junge Dienstwagen mit Abschlägen zwischen 20 und 30 Prozent zum Listenpreis in den Markt, so Dudenhöffer. Bei Internetvermittlern gibt es auf selbst konfigurierte Fahrzeuge im Schnitt gut 18 Prozent Nachlass. Günstige Gesamtkosten sieht CAR bei der zunehmenden Zahl von Auto-Abos, bei denen der Kunde außerhalb der Rate nur noch den Treibstoff zahlen muss.