Von der spanischen Sonne ins Scheinwerferlicht: Als gebürtige Katalonierin hat Janisha den Rhythmus im Blut. Ihre Drag Karriere begann vor zwei Jahren, als sie beim „Queen of the Night“-Contest des Münchner Clubs Harry Klein teilgenommen und gewonnen hat. Als ihr Vater sie das erste Mal in Drag sah, war er so begeistert, dass er sich neugierig ihre High Heels geschnappt und sie anprobiert hat. Mit ihren außergewöhnlichen Make-Up Looks und ihren einzigartigen Tanzmoves sticht Janisha auf jeder Drag-Party heraus. Tanzt sie sich auch bei „Queen of Drags“ an die Spitze?

Janisha Jones im Interview:

Wie hat deine Familie auf dich als Drag reagiert?

Janisha hat es ihrer Mutter erzählt. Ihr war es im Endeffekt aber nur wichtig, dass sie Spaß im Leben habe. Ihr Vater hat ähnlich entspannt reagiert. Mein Vater hat gefragt: "Wo sind die höchsten Schuhe die du hast?" Und dann haben mein Vater und ich in Highheels im Wohnzimmer getanzt, zusammen mit meiner Mutter und meiner Schwester." 

Was erhoffst du dir von "Queen of Drags"?

"Es ist wichtig, dass [Drag] normalisiert wird, dass man Drag feiert." Außerdem ist Janisha wichtig, dass Drags auf der Straße nicht mehr komisch angeschaut oder beschimpft werden. Deswegen finde sie die Show so gut, weil sich das bestimmt nicht nur die Schwulenszene anschauen würde.

Auf welche Toilette gehst du?

Auf die Frauen-Toilette. "Ich fühle mich sicherer, wenn ich nur in Ruhe pissen möchte. Auf der Männer-Toilette darf ich das nicht", begründet sie. 3 – 4 Mal seien Männer zu ihr gekommen und hätten ihr zu verstehen gegeben, dass sie hier falsch sei.  Außerdem sei die Frauen-Toilette schöner, da habe man einen großen Spiegel.

Wie wird es mit 9 anderen Drags in der Villa?

"Anstrengend. Fast alle haben sehr große Persönlichkeiten und sind Diven. Ich glaube ich bestelle mir einfach Popcorn, setzte mich in die Ecke und schaue mir das an, wie sie diskutieren. Jetzt sind wir alle noch so 'Weltfrieden' und dann sind wir in der Villa: 'Bitch get out of my fucking way'."