- Bildquelle: ProSieben/Martin Ehleben © ProSieben/Martin Ehleben

In Folge 2 von "Queen of Drags" mussten die Drags für das Thema "Future Universe" nicht nur tief in der Trickkiste, sondern auch im Müll graben. Denn für diese Woche war sowohl eine futuristische Performance, als auch eine ausgefallene Outfit-Kreation gefragt – und die sollte komplett aus weggeworfenem Material bestehen.

Amanda Lepore: "Das ist ein ganz großes No-Go!"

Samantha Gold wählte für ihren ersten Auftritt einen schwarzen Body, mit kleinen Spiegelelementen, einen Tüll Rock, viel Glitzer und … flache Schuhe. "Ich nehme an die flachen Schuhe sind, damit du dich besser bewegen kannst …?", fragt Jurorin Conchita Wurst. "Nein", antwortet Samantha prompt. Sie liebe einfach flache Schuhe. Heidi Klum kann das nicht nachvollziehen: "Ich auch, aber not when it’s showtime baby." (Aber nicht, wenn es Zeit ist auf die Bühne zu gehen). Auch Gast-Jurorin Amanda Lepore zeigt wenig Verständnis: "Really big no, no, no, no, no" (Das ist ein ganz großes No-Go).

Samantha Gold setzt sich gegen Bodyshaming ein

Dabei hatte sich Samantha für ihre Performance ein starkes Thema überlegt: "Ich wollte einfach zeigen, und vielleicht habe ich das nicht ganz geschafft, dass Plus Size girls auch gut aussehen können und das ist auch mein Motto gewesen. Dass es Bodyshaming in der Zukunft nicht mehr gibt. Dass soll ein No-Go sein." Für dieses Statement erhält Drag Queen Samantha Gold tosenden Applaus aus dem Publikum – und der Jury.

Dennoch bleibt Heidis Meinung unverändert. Letzte Woche habe Samantha sie überrascht, vor allem durch ihren Livegesang. Mit ihrer Playback-Performance wäre sie "ein paar Stufen runtergegangen", so Heidi Klum.  

Samantha Gold muss gehen 

Eine Chance auf Verbesserung hatte Samantha in der zweiten Show-Runde. In einem selbst kreierten Outfit aus Schläuchen und Netzen präsentiert sie sich als Space-Ursula. Doch auch nach diesem Auftritt kann Samantha ihre Punktezahl nicht nach oben korrigieren. Heidi begründet ihre Punktevergabe: "Leider nur einen Punkt für dich. Das war für mich zu schwach, ich finde auch mit dem Kostüm konntest du es auch nicht mehr rausreißen".

Für Samantha ein herber Schlag in die Magengrube: "Ich wollte etwas anderes machen, ich habe getanzt, ich hatte Tänzer, ich zeig mich halb nackt ..." Jetzt muss Samantha zurück in ihre Heimat Hamburg. Dennoch, sie kann sich freuen. Zuhause wartet ihr Ehemann sicherlich ungeduldig auf sie.

Das sagt Olivia Jones zu Samanthas Ausstieg 

"Natürlich ist das schade, aber die Show ist ja so etwas wie die Olympiade der deutschen Drag-Szene. Da ist schon dabei sein eine große Ehre."

Bist du enttäuscht?

"Nein. Die Konkurrenz ist hart. Und allein schon durch die Teilnahme zählt Samantha ja zu einer der 10 besten Drags in Deutschland. Sie bleibt unser Olivia-Jones-Familien-Goldstück. Sam, wir sind stolz auf dich. Und an alle anderen Drags, die noch im Rennen sind: Ihr seid der Hammer, die ganze Olivia-Jones-Familie wünscht Euch viel Glück und noch mehr Glamour!"

Wie geht es Samantha?

"Es war für sie insgesamt schwer: Das erste Show-Projekt, dann gleich so eine große Nummer, eine riesen Chance, aber weit weg von zu Hause und der Familie, von den Menschen, die ihr wichtig sind und ihr Halt geben. Sie hat wirklich darunter gelitten und der Druck war einfach zu groß. Aber sie wird das meistern und wir helfen, wo wir können."

"Queen of Drags", jeden Donnerstag um 20:15 Uhr auf ProSieben.

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