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Du hast es geschafft – du bist Influencer. Du hast deine Leidenschaft so gut in den sozialen Medien inszeniert, dass immer mehr Menschen dir auf deinem Blog, Instagram, YouTube & Co. folgen, um deine Meinung zu Fashion-, Beauty- oder Lifestyle zu hören und zu lesen. Mit der steigenden Reichweite werden wahrscheinlich auch immer mehr Marken auf dich aufmerksam und bieten dir Geld für die Platzierung ihrer Produkte an. Jackpot: Du kannst mit dem, was du am liebsten tust, Geld verdienen. Jetzt heißt es aber auch, authentisch bleiben, damit du das hart erarbeitete Vertrauen deiner Follower nicht durch unpassende Kooperationen wieder verlierst.

Bleib mit deinen Followern in Kontakt

Deine Follower sind deine Basis und die hast du dir nicht über Nacht aufgebaut. Deshalb solltest du auch nicht davon ausgehen, dass die Erhöhung deiner Reichweite durch weitere Abonnenten zum Selbstläufer wird. Auch wenn durch Kooperationen immer mehr organisatorischer Aufwand und wahrscheinlich auch eine Menge an Buchhaltung auf dich zukommen: Nimm dir Zeit, die Beziehung zu deinen Followern zu pflegen. So zeigst du nicht nur, wie wichtig sie dir sind, du kannst auch schnell und direkt reagieren, wenn doch mal Spekulationen über fehlende Authentizität aufkommen sollten.

Wähle deine Kooperationspartner gezielt aus

Du kennst dich und deine Follower am besten und weißt ganz genau, wofür du stehst – und das sollten auch die Kooperationspartner wissen. Wenn du eine Anfrage erhältst, ist es wichtig, dass du dich vor deiner Zusage über das Produkt und die Firma informierst. Bist du von dem Produkt begeistert und kannst es mit gutem Gewissen an deine Follower empfehlen? Außerdem muss klar geregelt sein, wie das Produkt präsentiert wird. Du bist für deine Inhalte verantwortlich und kannst sie nach deinem Stil entwerfen. Du bist kein Schauspieler, der nach einem fertigen Drehbuch spielt – erfahrene Firmen sollten ohnehin schon wissen, dass Influencer so nicht arbeiten.

Kennzeichne jede Art von Werbung – ehrlich und sichtbar

Immer wenn du mit einer Produktplatzierung Geld verdienst, solltest du das kenntlich machen. Klar, weil du sonst Schleichwerbung machst – und das wird abgestraft. Mehr Info dazu findest du im Artikel „Wie du als Influencer Geld verdienst“.

Aber auch deiner Authentizität ist es abträglich, wenn du nicht offen über Werbemaßnahmen sprichst. Deine Follower sollten darüber im Bilde sein, wenn es sich um bezahlte Kooperationen handelt. Besonders offensichtlich ist es, wenn du die Werbung direkt am Anfang deines Posts ankündigst. So überlässt du es deinen Followern, ob sie sich den Beitrag durchlesen möchten oder nicht. Kläre diese Vorgehensweise immer mit den Kooperationspartnern ab, denn oft haben die ihre eigene Vorstellung davon, wo und wie die Werbung kenntlich gemacht werden soll.

Hab keine Angst vor Gegenwind

Deine Follower mögen dich wegen deiner Authentizität.
Bleib authentisch - auch, wenn du als Influencer Erfolg hast. © iStock

Wie so oft im Leben heißt es auch als Influencer: Du kannst es nicht allen Recht machen. Wenn du authentisch bleiben möchtest, dann wirst du wahrscheinlich die ein oder andere Kooperation sausen lassen müssen, weil sie einfach nicht zu dir und deinen Followern passt. Und wenn du eine Kooperation eingehst, dann wird es sicher auch immer ein paar Leute geben, die deine Authentizität anzweifeln. Geh auf diese Leute zu und bleib mit ihnen in Kontakt – aber lass dich nicht von ihnen fertig machen. Das Wichtigste ist, dass du für deine Sache einstehst und nicht vergisst, warum du mal mit dem Bloggen, Vloggen oder Instagrammen angefangen hast – weil du wirklich Interesse an deinem Thema hast und dafür brennst.

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