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Die besten Tipps zur Gesichtsreinigung

Staffel 202015.04.2020 • 09:00

Eine gründliche Gesichtsreinigung ist das A und O für eine gesunde und strahlende Haut. Wir ihr euer Gesicht von Schmutz und Make-Up-Resten befreit und welche Produkte sich für welchen Hauttyp eignen, zeigt Beauty-Expertin Susanne Krammer im Video.

Gesicht reinigen: Die richtige Gesichtsreinigung für reine Haut

Unreine Haut hat viele Ursachen haben, zum Beispiel könnte der Hormonhaushalt durcheinander geraten sein, oder deine Ernährung ist schuld an verstopften entzündeten Poren. Dann kannst du auf Glow Food setzen, das deine Haut von innen strahlen lässt. Vielleicht liegt es auch an der Maske. Dann haben wir hier alle Reinigungstipps, die bei Maskne helfen. Aber häufig sind Pickel, Unreinheiten, Mitesser und Rötungen die Folgen einer nicht ausreichenden Gesichtsreinigung.

Die Reinigung ist ein unverzichtbarer Schritt in der täglichen Beauty Routine. Warum, erklären wir hier und verraten außerdem wie die perfekte Reinigungsroutine abläuft und welches Produkt zu deinem Hauttyp passt.

Wieso ist eine gründliche Gesichtsreinigung wichtig?

Klar, nachdem du deinem Makeup-Look für einen Tag getragen hast, muss er abends dringend ab. Das Gefühl ist nicht nur für dich befreiend, sondern auch für deine Haut. Nachts regeneriert der ganze Körper, so auch deine Haut. Dafür braucht sie ausreichend Pflege, kann aber keine Schmink-Reste oder sonstigen Schmutz gebrauchen.

Selbst, wenn du kein Makeup getragen hast, musst du deine Haut unbedingt reinigen bevor du deine Pflege aufträgst. Sonnenschutz, Schweiß, Talg, Staub und Umweltschmutz müssen ab und die Bühne räumen für reichhaltige Pflegeprodukte.

Soweit, so gut, aber damit sind wir noch nicht fertig. Auch im Schlaf produziert die Haut Talg und ist Staub und Schmutz ausgesetzt. Daher ist die morgendliche Reinigung mindestens genauso wichtig wie die abendliche.

Indem du dein Gesicht morgens und abends reinigst, befreist du deine Poren von Schmutz und allen weiteren Belastungen, schützt sie vor dem Austrocknen, beugst Entzündungen und Unreinheiten vor und bereitest sie perfekt auf die darauf folgende Pflege vor.

Gesichtsreinigung: Auf diese Fehler solltest du achten

Du wäschst deine Haut schon zwei Mal täglich gewissenhaft, aber sie wirkt trotzdem irritiert, ist gerötet oder zeigt sogar Pickel oder trockene Schüppchen? Dann läuft wohl etwas falsch. Hier findest du die häufigsten Fehler der Gesichtsreinigung:

1.    Fehler: Das falsche Reinigungsprodukt

Seifenstück, Reinigungsgel, -milch, -schaum oder-öl? Welches Produkt ist am besten? Das Produkt, das auf dich und deine Haut abgestimmt ist. Je nach Hauttyp und den entsprechenden Bedürfnissen solltest du deine Reinigung nach Textur und Wirkstoffen wählen. Wenn die Reinigung nicht zu dir passt, wirst du dies schnell merken, dann beginnt die Haut nämlich sich zu röten, zu spannen oder wird trotz Reinigung picklig. Mehr dazu, welche Reinigung zu deinem Typ passt verraten wir gleich.

2.    Fehler: Überpflegen

Peelings sind toll für die Haut und essenziell für einen gesunden Glow, aber dennoch sollten sie nicht Teil der täglichen Reinigung sein. Ebenso gibt es für spezielle Anwendungen und Kuren, mit Säuren und ähnlich reizenden Inhaltsstoffen die richtige Zeit. Wenn die Haut irritiert wirkt, Rötungen oder Pickel auftreten, dann gönne deine Haut lieber eine Pause und reinige nur noch mit extra sanften Produkten, bis sie sich regeneriert hat. Danach pass deine Pflege an die Bedürfnisse deiner Haut an.

3.    Fehler: Zu heiß oder zu kalt

Warmes Wasser öffnet die Poren. Kaltes Wasser verschließt sie. Demnach brauchen wir Wärme, um unsere Poren gründlich zu reinigen, aber lauwarmes Wasser genügt vollkommen.

Zu heißes Wasser kann nämlich die natürliche Hautbarriere angreifen.

4.    Fehler: Schmutzige Finger

Händewaschen ist längst fester Bestandteil des Alltags. Wenn wir Zuhause ankommen, vor dem Essen, nach der Toilette und seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie waschen wir die Hände sowieso mehrmals am Tag. Aber vor der Gesichtsreinigung lohnt sich ein extra Waschgang. Die Hände müssen sauber sein, ansonsten könnten über die Finger Bakterien und Keime ins Gesicht gelangen, die dort Pickel, Entzündungen und Rötungen verursachen.

Für alle die unter dem häufigen Waschen leiden haben wir hier ein paar Tipps gesammelt, die bei trockenen, rissigen Händen helfen.

5.    Fehler: Die All-in-One-Reinigung

Stichwort: Double Cleansing – gemeint ist damit, dass die Haut in zwei Schritten gereinigt werden sollte. Zunächst muss nämlich das Makeup ab, danach folgt die porentiefe Reinigung.

Morgens kannst du natürlich auch auf das Abschminken verzichten. Aber abends muss unbedingt erst Mascara, Foundation und Co. ab. Ansonsten verschmiert das Makeup während dem Reinigungsvorgang über das ganze Gesicht und bleibt in den Poren hängen.

Reinigungstücher reichen nicht, weder zum Abschminken, noch zum Reinigen. Du brauchst zwei Produkte für eine gründliche Reinigung.

6.    Fehler: Rubbeln

Weder während der Reinigung, noch beim Abtrocknen ist heftiges wildes Rubbeln erlaubt. Sanfte kreisende Bewegungen lösen den Schmutz ganz einfach von der Haut. Danach kann das Reinigungsprodukt samt Schmutz ohne Reibung abgewaschen werden. Und schließlich reicht es die Haut trocken zu tupfen.

7.    Fehler: Rückstände

Stelle sicher, dass das Reinigungsprodukt samt Schmutz restlos von deinem Gesicht gespült wird. Wenn Produktreste auf der Haut bleiben, können sie die Poren verstopfen oder irritieren.

Wenn die Rötung auf der Haut nach der Reinigung gar nicht mehr abklingt, dann haben wir hier nützliche Tipps für schnelle Hilfe bei Hautrötungen.

Schritt für Schritt zu reiner Haut

Schritt 1: Gesicht abschminken

Gerade abends muss erst das ganze Makeup ab. Morgens kannst du natürlich darauf verzichten, du solltest nämlich wirklich niemals mit Makeup im Gesicht schlafen.

Bitte greif hierfür nicht zu Abschminktüchern. Damit lässt sich das Makeup niemals gründlich genug abschminken, häufig trocknen sie die Haut aus und sind belastend für die Umwelt.

Zum Abschminken sind ölhaltige Produkte sehr effektiv, da sie die Farbpigmente besonders sicher von der Haut nehmen. Du musst nicht rubbeln, um damit Mascara von den Wimpern zu lösen. Keine Sorge, da du dein Gesicht anschließend gleich noch reinigen wirst bleibt kein öliger Film auf deinem Gesicht.

Eine Alternative, die genauso sicher und dabei auch noch super verträglich für alle Hauttypen ist, wäre Mizellenwasser. Das Besondere an Mizellen ist, sie können wasser- genauso wie fettlösliche Ablagerungen lösen. Dabei ziehen sie Makeup, Talg und Schmutz an und halten die Ablagerungen fest. Wer mit Mizellenwasser reinigt, kommt also auch ganz ohne Rubbeln und Rötungen aus.

Sobald das Makeup ab ist, spül nochmals alle Rest mit lauwarmem Wasser von deinem Gesicht.

Schritt 2: Gesicht waschen

Nun wird nochmals gründlich gereinigt, damit in den Poren garantiert keine Reste von Pflegeprodukten, Sonnenschutz, Makeup, Talg oder Schmutz hängen bleiben.

Dabei reicht es leider nicht das Gesicht mit Wasser zu reinigen. Du brauchst das passende Reinigungsprodukt zu deinem Hauttypen. Dieses arbeitest du in kreisenden Bewegungen in die Poren ein, wo es alle Ablagerungen lösen und schließlich abtragen kann.

Wie du deinen Hauttyp herausfindest, haben wir hier erklärt. Weiter geht’s mit der passenden Reinigung.

Gesichtsreinigung fettige Haut 

Ölige Haut produziert etwas mehr Fett als andere Hauttypen. Mit der richtigen Reinigung kannst du dem entgegenwirken, ohne die Haut auszutrocknen. Das würde nämlich nur dazu führen, dass die Haut mit einer weiter angekurbelten Talgproduktion reagiert.

Am besten passen ölfreie, klärende Reinigungsprodukte, wie Seifen oder Reinigungsgel. Wichtig ist dabei, dass das Produkt die Haut ins Gleichgewicht bringt.

Trockene Haut: So gelingt die Gesichtsreinigung

Auch trockene Haut braucht Reinigung. Nämlich solche mit rückfettenden Lipiden oder Feuchtigkeitsbindern. Damit die Haut nach der Gesichtsreinigung nicht spannt greif am besten zu schäumendem Cremegel, Reinigungsöl, oder –milch.

Verzichte dafür lieber auf Seife und Alkoholhaltige Produkte. Indem du Reinigung mit feuchtigkeitsspendenden Pflegestoffen verwendest, kannst du auch trockene Haut ohne Hemmungen sanft aber gründlich reinigen.

Gesichtsreinigung Mischhaut

Da Gesichter mit Mischhaut sowohl trockene als auch ölige Stellen haben, muss die Pflege dementsprechend sanft sein. Ein feuchtigkeitsspendendes Waschgel oder auch milde Reinigungsmilch sind zuverlässige Produkte für Mischhaut.

Am besten sollte das Produkt frei von Alkohol und Ölen sein. Wer ganz sicher gehen möchte, greift zu einem pH-hautneutralem Produkt.

Die richtige Hautpflege: So behältst du eine reine Haut

Nun ist die Haut also perfekt auf die darauf folgende Pflege vorbereitet. Sämtliche Ablagerungen sind aus dem Weg geräumt, sodass die pflegenden Wirkstoffe ungehindert in die Haut eindringen können.

Um die Pflegeroutine abzurunden, solltest du nach der Reinigung ein Tonic verwenden. Toner klären nämlich zusätzlich, sind je nach Hauttyp mattierend, feuchtigkeitsspendend oder ausgleichend und vor allem aber helfen sie der Haut die Pflegeprodukte richtig aufzunehmen.

Ein mal wöchentlich, kannst du deine Routine mit einem gründlichen Peeling und einer reichhaltigen Maske erweitern.

Schließlich baut die Pflege auf die Reinigung auf und schließt die Routine ab. Ob Serum, Öl oder Creme, welche Reihenfolge und welche Wirkstoffe toll für die Haut sind klären wir hier, in unserem Guide zur richtigen Hautpflege.