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Darknet: Ein Drogendealer packt aus

23.01.2018 • 12:53

Ein Ort des grenzenlosen Angebots. Im Darknet kann man angeblich von Drogen über Waffen alles erwerben. Illegal und Anonym. Ein ehemaliger Drogendeal packt nun aus und erzählt wie einfach mal an illegale Waren kommt.

Darknet ist ein Sammelbegriff für ein Netz von Untergrundseiten. Sie existieren parallel zum "Standard-Internet".  Das Darknet kann im Prinzip jeder betreten. Seine Nutzung ist nicht strafbar. Über eine Suchmaschine wie Google bekommt man allerdings keinen Zugang dazu.

Darknet: Wie bekommt man Zugang?

Entstanden ist das Darknet aus den illegalen Musik und Film-Tauschbörsen, wie die Online-Zeitschrift „Chip“ berichtet. Nachdem die Tauschgeschäfte immer mehr in den Fokus von Ermittlern rückten, wurde nach anderen Möglichkeiten des unentdeckten Handels gesucht.

Tor-Browser: Was ist das?

Eine Möglichkeit dafür ist der sogenannte Tor-Browser. Hinter dem Begriff versteckt sich ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten.

Anders als beim gewöhnlichen Surfen verbindet sich der Computer über eine bestimmte Adresse nicht direkt mit dem Server einer Webseite. Stattdessen läuft der Zugang über mehrere Server. Da es keinen zentralen Server gibt, kann man einzelne Nutzer deutlich schwerer identifizieren.

Welche Gefahren lauern im Darknet?

Die bloße Nutzung des Netzwerks ist nicht strafbar. Doch im Schatten der Anonymität werden oft krumme Geschäfte abgewickelt. Illegaler Waffen- und Drogenhandel sind keine Seltenheit und sogar Auftragskiller sollen im Darknet ihre Dienste anbieten.

Warum ist das Darknet abhörsicher?

Man bekommt nur über eine spezielle Software Zugang zum Darknet. Sie verschlüsselt auch gesendete Daten innerhalb des Netzwerks.