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Kimmich fürchtet Spaltung der Gesellschaft - und will sich doch impfen lassen

13.12.2021 • 12:23

Joshua Kimmich kritisiert im ZDF, eine mögliche Impfpflicht und fürchtet, sie könne zu einer Spaltung der Gesellschaft führen.

Kimmich fürchtet Spaltung der Gesellschaft - und will sich doch impfen lassen

Immer wieder stand Joshua Kimmich im Zentrum von Impf-Diskussionen. Der bislang ungeimpfte Profi-Fußballer wollte sich wegen möglichen Langzeitfolgen nicht impfen lassen. Experten aus der Medizin kritisierten ihn deswegen scharf. In einem Interview mit dem ZDF erklärte Kimmich nun, er habe die Anschuldigungen gegen ihn als unfair empfunden.

"Da wurden einfach Grenzen überschritten, wo manche aufgesprungen sind, auf diesen Zug, um sich da zu profilieren, um die ganze Diskussion für sich selbst zu nutzen und das verurteile ich absolut", so der Fußballer. Offenheit, Respekt und Toleranz hätten in der Diskussion um seine Person gefehlt. Sogar auf der Beerdigung seines Opas seien Fotografen aufgetaucht. 

Kimmich hält eine Impfpflicht nicht für den richtigen Weg

Außerdem meint er, eine Impfpflicht könnte zur Spaltung der Gesellschaft führen. "Wenn wir jetzt sagen, wir haben genug aufgeklärt, jetzt müssen wir Druck ausüben, bin ich mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist und ich glaube, das wird dann zu einer noch größeren Spaltung in unserer Gesellschaft führen", sagte Kimmich dem ZDF. Nach langem überlegen und seiner Ansteckung mit dem Virus, will sich der Fußballer aber nun doch impfen lassen.