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Lärmbelästigung: Unter diesen Umständen kann Miete gemindert werden

19.04.2022 • 11:48

Trautes Heim, Glück allein? Kommt Lärm ins Spiel ist oft Schluss mit dem Wohnglück. Doch wann darf aufgrund von Lärm die Miete gemindert werden? Das hängt von der Art des Lärms und den Umständen ab.

Mietminderung: Lärm ist nicht gleich Lärm

Trautes Heim, Glück allein? Kommt Lärm ins Spiel ist oft Schluss mit dem Wohnglück. Doch wann darf aufgrund von Lärm die Miete gemindert werden? Das hängt von der Art des Lärms und den Umständen ab:
Baulärm: Laut Mieterverein Hamburg kann eine lärmende Baustelle Anlass zur Mietminderung sein. Dafür muss ein Lärmprotokoll geführt werden. Standen die Bauarbeiten schon bei Abschluss des Mietvertrages fest, wird’s nichts mit der Mietminderung.
Lärmende Nachbarn: Schlechte Karten für empfindliche Ohren: Werden die üblichen Ruhezeiten eingehalten, ist „sozialadäquater Lärm“ wie übliche Hausarbeiten, das Musizieren von etwa zwei bis drei Stunden täglich, Streiten und Trampeln erlaubt, so „Business Insider“. Hier gibt’s keine Mietminderung.

Bellende Hunde, lärmende Kinder? Nicht immer ein Grund für Mietminderung

Hundegebell: Bei andauerndem Hundegebell hält der Bundesgerichtshof eine Minderungsquote der Miete von 5% – 10% für angemessen.
Partylärm: Wenn die Nachbarn regelmäßig eine laute Party nach 22 Uhr feiern, kann auch das einen Mietmangel darstellen.
Lärmende Kinder: Egal ob auf dem Spielplatz nebenan oder in der benachbarten Wohnung – laute Kinder sind per Gesetz kein Grund für eine Mietminderung. Also Ohren zu und durch – oder einfach selbst laut lachen und singen.

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