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Nach Tsunami-Katastrophe: Unheimliche Geister suchen Japan heim

15.06.2018 • 17:50

Nach der Tsunami-Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima 2011 gleicht das Umland einer Geister-Region - und das wortwörtlich. Vor allem in der japanischen Stadt Ishinomaki häufen sich die Berichte über Geistererscheinungen.

Die Tsunami-Katastrophe in Japan ist mittlerweile sieben Jahr her. Damals löste ein Seebeben vor der Sanriku-Küste enorme Tsunami-Flutwellen aus. Die Naturkatastrophe riss über 19.000 Menschen in den Tod. Über 2.500 Menschen wurden bis heute nicht gefunden. Jahre danach soll es in Fukushima, einem der betroffenen Orte, zu sonderbaren Ereignissen kommen.

Überlebende der Tsunami-Katastrophe wollen Geister sehen

So berichten viele der Überlebenden über Geistererscheinungen und merkwürdige Vorkommnisse. Das gruselige daran ist, dass die Erzählungen von vielen Menschen unabhängig voneinander gemacht werden. In unserem Video erfahrt ihr, was die Bevölkerung von Fukushima berichtet.

Das Erdbeben am 11. März 2011 löste nicht nur heftige Tsunami-Wellen aus, denen etliche Menschen zum Opfer fielen. In Folge der Überschwemmung kam es auch zu Reaktorunfällen und zur Nuklearkatastrophe von Fukushima. Die Folgen dieser schlimmen Ereignisse sind bis heute spürbar.

Die japanische Regierung wird von einem Gericht schuldig gesprochen

 

In einem Gerichtsprozess wurde der Staat Japan und der Betreiberkonzern des Atomkraftwerks, Tepco, schuldig gesprochen, an der Atomkatastrophe mitschuldig zu sein. Der Staat Japan sowie Tepco müssen demnach 110 Millionen Yen, umgerechnet 835.000 Euro, Entschädigung an 110 Kläger zahlen.

Laut dem Richter soll die japanische Regierung einen Tsunami bis zu einem gewissen Grad vorhergesehen haben sollen. Schutzmaßnahmen wurden aber nicht unternommen oder von Tepco verlangt.

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