- Bildquelle: ProSieben/Boris Breuer © ProSieben/Boris Breuer

Susi Kentikian war das Monster bei "The Masked Singer"! Das Rätselraten um die Identität des niedlichen Wunderwesens ist somit beendet. Wochenlang hatten Fans der besten verrücktesten Musik-Show der Welt spekuliert, welcher Star als Monster verkleidet die Bühne rockt.

Die Auflösung gab es erst im Finale

Doch das Rateteam, bestehend aus Ruth Moschner, Max Giesinger und Collien Ulmen-Fernandes, musste sich bis zur Final-Show von "The Masked Singer" gedulden. Durch seine Auftritte hatte sich das Monster zu einem der Favoriten der Show gemausert und es bis in die letzte Show geschafft. 

Susi Kentikian liebte ihre Rolle

Nach ihrer Enthüllung verrät Susi Kentikian im Interview: "Das Schönste war für mich zu hören: 'Susi Kentikian ist es nicht. Die kann nicht singen.'" Die Boxsportlerin sagt, "The Masked Singer" sei eine unglaubliche Herausforderung für sie gewesen. Sie sagt: "Ich habe nur geübt, geübt, geübt. So viel habe ich nicht mal trainiert." Und die schnellste Boxerin der Welt fügt hinzu: "Ich habe das Monster von Anfang an geliebt."

Eckdaten zu Susi Kentikian

  • Susianna Kentikian wurde am 11. September 1987 in Jerewan geboren. 
  • Sie verließ im Alter von fünf Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder Armenien, weil dort die Einberufung ihres Vaters zum Militärdienst drohte.
  • Die Familie zog zunächst in ein Wohnheim nach Berlin, begab sich dann jedoch nach Moldawien und später nach Russland, wo Kentikian kurzzeitig die Schule besuchte.
  • Im Jahr 1996 kehrte die Familie nach Deutschland zurück und zog nach Hamburg. Sie kamen zunächst in einem Container auf dem Flüchtlingsschiff Bibbi Altona unter.
  • Ihr Aufenthaltsstatus blieb lange unsicher; erst ihr Profivertrag für drei Jahre sicherte ihr und ihrer Familie im Jahr 2005 ein dauerhaftes Bleiberecht.
  • Mit zwölf Jahren entdeckte Kentikian ihre Begeisterung für das Boxen, nachdem sie ihren Bruder einmal zum Training begleitet hatte.
  • Sie begann selbst mit regelmäßigem Training und erklärte, das Boxen habe ihr die Gelegenheit geboten, private Schwierigkeiten für kurze Zeit zu vergessen.
  • Zwischen 2001 und 2004 war Kentikian Hamburger Juniorenmeisterin.
  • Als Amateurin wurde sie 2003 und 2004 außerdem norddeutsche Juniorenmeisterin im Regionalverband.
  • Im Oktober 2004 errang sie ihren wichtigsten Titel bei den Amateuren, die Deutsche Meisterschaft der Juniorinnen.
  • Während ihrer Amateurzeit erzielte Kentikian eine Bilanz von 24 Siegen bei einer Niederlage.
  • Ihr aggressiver Kampfstil mit schnellen Kombinationen und ihr Bestreben, die Gegnerin bis zum Knockout zu attackieren, brachte ihr den Kampfnamen „Killer Queen“ ein; das gleichnamige Lied Killer Queen der Rockband Queen diente ihr häufig als Einmarschmusik.
  • Kentikian begann ihre Profikarriere am 15. Januar 2005 mit einem einstimmigen Punktsieg über die Bulgarin Iliana Boneva im Vorprogramm eines Weltmeisterschaftskampfs von Regina Halmich.
  • Am 25. Juli 2006 besiegte Kentikian Daniela Graf einstimmig nach Punkten und errang damit ihren ersten Profi-Titel, die Internationale Deutsche Meisterschaft im Fliegengewicht.
  • Bis Mai 2012 war sie Weltmeisterin im Fliegengewicht nach Version der World Boxing Association (WBA), der World Boxing Organization (WBO) und der Women’s International Boxing Federation (WIBF). Im März 2012 boxte Kentikian 10 Runden gegen die US-Amerikanerin Melissa McMorrow. Durch die Niederlage nach Punkten verlor Kentikian ihre drei Meistertitel (WBA, WBO und WIBF).
  • Susi Kentikian ist mit bis 400 Schlägen pro Minute die schnellste Boxerin der Welt. Ein Schlag von ihr liegt unter 200 Millisekunden, zu schnell für das menschliche Auge, meist auch zu schnell für ihre Gegnerinnen.

Spekulationen um die Identität des Monsters

Bis zur Enthüllung von Susi Kentikian hatten die Fans des pinken Wunderwesens im online Rate-Spiel ihre Tipps über die Identität des Monsters abgegeben. Zuletzt lagen Reality-TV-Star Evelyn Burdecki und der amerikanische Wrestler und Unternehmer Shane McMahaon weit vorne bei den Spekulationen.

Das 17 Kilo schwere Monster-Kostüm war übrigens das Aufwendigste von allen Kostümen bei "The Masked Singer" 2019. 400 Stunden Zeitaufwand nahm die Produktion in Anspruch. Die Arme bestehen aus 27 unterschiedlichen Materialien.

 

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